Vipassana-Meditation

Zutreffende Wahrnehmungen fördern den Erfolg, unzutreffende können das eigene Leben gefährden. Deshalb ist es so wichtig zu meditieren. Wir erkennen die eigenen festgefahrenen Gedanken und hemmenden Prämissen und entwickeln eine klare Intuition für das, was wirklich wichtig ist gegen jede Art von Manipulation und Propaganda. Es ist der Weg in die Freiheit. Genau zu erkennen, worauf es wirklich ankommt im Leben, ermöglicht eine Abgrenzung von Unerträglichem und durchschaubaren Interessen, die dem entgegenwirken wollen. Wo der Mensch unterdrückt wird, da wird er in seinem Menschsein nicht anerkannt. Er wurde instrumentalisiert und muss sich nun fügen. Wurde seine eigene Entwicklung nicht befördert, wird er in der Rente als erstes krank. Angesichts der hohen Erkrankungsrate in einem vermeintlichen Wohlstandsland sollten wir uns fragen, woran das liegen könnte. Niemand muss im Alter pflegebedürftig werden – es sei denn, er hat sein ganzes Leben gegen sich selbst gelebt und hatte keine Chance, auf sich selbst und seine Gesundheit zu achten.

Die Gesellschaft hat sich zum Negativen entwickelt und die vielen Kranken in diesem Land bezeugen diesen Rückschritt.  Ein Gesundheitssystem, das nur Symptome bekämpft, ist Ausdruck einer menschenfeindlichen Politik. Der Mensch ist aus dem Fokus geraten. Und hier muss man an vielen Stellen mit einer Therapie beginnen, die oft gar nicht so kostspielig ist, aber eben auch nur von Universalisten umgesetzt werden kann. Die gibt es wegen zunehmend verblödender Spezialisierung immer seltener. Damit schwinden auch die Möglichkeiten auf Heilung. Wir können auch nicht gesunden, wenn wir die Grundlagen unseres Lebens derart zerstören, wie wir das schon lange tun. Angefangen von einer brutalen Massentierhaltung über die gefährliche Verschmutzung der Atmossphäre. Aber wir machen weiter wie bisher und Warner werden immer wieder als Spinner verunglimpft. Der Meditierende weiß um diese Zusammenhänge und wird vorsichtig in Bezug auf eine lähmende Politik, die immer denselben Kurs fährt und immer mehr Zwänge und Gewalt einsetzt, um diesen Kurs zu zementieren. Die Alternativen werden schlichtweg ausgesetzt.

Ein Buddhismus-Student meinte, dass durch die Vipassana-Meditation die Unzulänglichkeiten ans Licht kämen und das beinhalte ein (politisch nicht gewolltes) Veränderungspotenzial. Dafür müssen wir erkennen, was ist, um es besser zu machen gegen politisches Geschwafel. Die Scheinliberalität ist hier erschreckend. Auch Frauen haben die Emanzipation falsch verstanden, denn sie verhalten sich wie Männer und glauben, sie hätten damit viel erreicht. Eine fürsorgliche Haltung stünde aber uns allen besser auch in Bezug auf den  Organismus Erde. Hier haben alle versagt und so werden noch viele krank werden, weil ohne Liebe, Rücksicht und Zuwendung nun einmal nichts geht. Auch giftige Beziehungen hemmen die Kreativität. Und auf die Kreativität der Menschen kommt es an und nicht auf die Anpassung an das Bestehende. Diese Erstarrung im Konservativen ruiniert auch unser Inneres. Der innere Raum wird beschädigt und beschädigt dann andere – relativ gewissenlos. Die Meditation führt aus solchen virulenten Kreisläufen heraus. Ich weiß, wer ich bin und befreie meinen inneren verletzten Raum aus den Verhängnissen, aus den schlechten Erfahrungen mit Menschen, die nichts wirklich durchdacht haben, sondern zu Handlangern der (vermeintlichen) Macht wurden. Durch die Meditation entziehen wir uns diesen negativen Kräften und erwachen zum wahren Leben in Verbindung. So werden wir fähig, wirklich zu sehen, was wir anrichten, denn die Kosten müssen alle tragen.

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