Psychiatrie ist eine von der Pharmaindustrie gesteuerte Pseudowissenschaft

Eigentlich sollten wir es heutzutage besser wissen, dass Chemie auf Dauer im Gehirn nichts zu suchen hat. Dieses hoch flexible und beeinflussbare Organ bedarf heilender Maßnahmen. Psychopharmaka schädigen eindeutig das Gehirn und verhindern so die Heilung auch wegen einer korrupten Psychiatrie, die letztlich nur eine Scheinwissenschaft ist

In München arbeiten zwei große Universitäten mit der Staatspsychiatrie zusammen. Nun sollte man denken, dass hier Kompetenz und Wissen zusammentreffen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Universitäten sind auch längst nicht mehr die Hochburgen des Wissens und schon gar nicht der Weisheit. Ihr Abstieg sollte uns hellhörig machen. Dass sie sich aber mit einer eindeutigen Pseudowissenschaft wie der Psychiatrie gemein machen, ist nicht mehr hinzunehmen. Die Psychiatrie geht von teilweise schweren Denkfehlern und unhaltbaren Behauptungen aus. Man muss ihr vorwerfen, sie habe psychische Krankheiten bis heute nicht verstanden und ist faktisch weit davon entfernt, diese zu heilen. Wer Psychopharmaka als Heilung deklariert, ist wohl eher ein Sadist wie auch die Leute, die davon sprechen, dass die Staatspsychiatrie Menschen hilft. Kranke Menschen werden oft in die Psychiatrie eingeliefert, mit Medikamenten vollgepumpt und dann mit ihrer gesamten Problematik wieder entlassen. Die Medikamente machen dann auch noch jede sinnvolle Psychotherapie unmöglich, weil ein lösendes und waches Denken nicht mehr möglich ist. Das heißt, diese Psychopharmaka mögen kurzfristig helfen, aber sie verhindern langfristig die Heilung. Wir brauchen für jede Psychotherapie den ganzen Menschen, sein gesamtes Erinnerungsvermögen und seine gedankliche Beweglichkeit sowie sein Bewusstsein über seine Probleme.

Psychopharmaka chronifizieren mentale Erkrankungen

Wer heute noch behauptet, irgendeine psychische Krankheit beruhe auf einem „chemischen Ungleichgewicht im Gehirn“, der schafft so nur die Legitimierung einer chemischen Behandlung. Aber unsere Gehirnchemie ist genetisch nicht determiniert. Wir kommen ein wenig durcheinander aufgrund von Traumata, Verletzungen, Konflikte etc., die unsere Entwicklung behindern. So wissen wir nicht mehr wirklich weiter und etwas bricht zusammen. Dieser Zusammenbruch ist jederzeit reversibel. Das hat die Natur so eingerichtet und das muss auch das Ziel jeder guten und heilsamen Therapie sein: der mentale Aufbau. Der Mensch muss wieder wachsen können, um sich wohlzufühlen und ein glückliches Leben führen zu können. Dies kann man unterstützen durch vor allem integrale Psychotherapie. Psychopharmaka verursachen erwiesenermaßen Schäden im Gehirn, die ein Wachstum, ein Wohlbefinden und Gesundheit unmöglich machen. Und dies gilt durchweg für alle Psychopharmaka. Sie behindern das Gehirn, das aber über einen erweiterten Geist ohne weiteres wieder regenerierbar ist, denn er kann die Ursachen verstehen, sie beheben und alles loslassen, was die Entwicklung einschränkt und so seine Großhirnleistungen wieder aktivieren. In den erweiterten Geist oder ins erweiterte Bewusstsein kommt man mit diesen Medikamenten nicht mehr bzw. er kann nicht wirken und Krankheiten chronifizieren so.

Unser Geist harmonisiert und regeneriert unser Gehirn

Unhaltbar ist auch die These, es gäbe eine Krankheit der höheren Denkleistungen. Alle psychischen Krankheiten sind mit Bewusstseinsverlusten und einer Einschränkung der höheren Gehirn- und Denkleistungen verbunden aufgrund der oben genannten Ursachen. Menschen in Krisen müssen also wieder aufgebaut werden durch entsprechende Psychotherapien, die in den Staatspsychiatrien nicht stattfinden. Medikamente lösen keine Probleme, verursachen aber eine Menge zusätzlicher Probleme. Ein kranker Mensch hat es sehr schwer, so wieder gesund zu werden. Wenn man dieses zum großen Teil korrupte System Psychiatrie nicht durchschaut, kann es wie vielen, vielen anderen Menschen das Leben kosten. Die Entdeckung der Bewusstseinstufen ist letztlich die Lösung, denn wir sind nicht verdonnert, auf einer einzigen Bewusstseinsstufe zu verharren, die oft keinen Ausweg kennt. Die Vermittlung von Zuversicht, Spiritualität (Glaube), Hoffnung und einer  unerschüttlichen Überzeugung, dass es für jeden mental kranken Menschen Heilung gibt, wäre die Pflicht von Ärzten, die sich fragen sollten, warum sie dieses Determinierungssystem unterstützen auch durch wahnwitzige Pathologisierungen, mit denen sich Menschen dann auch noch identifizieren sollen. Es fehlt auf der ganzen Linie an ganzheitlichem Denken und manchmal auch an jeder Form des Denkens. Da wird gelernt und nachgeplappert, aber das Gewissen regt sich nicht mehr. Dieses System ist im Ganzen noch genau so inhuman wie 1933.  Das bezeugen auch immer wieder die Vereinten Nationen.

Kompetenzverluste auf allen Ebenen

Diese Medikamente machen nicht nur den Körper krank und führen zu einer Atrophie des Gehirns, sondern verursachen selbst schwere Störungen, die Menschen tatsächlich unberechenbar machen können. Krankheiten selbst eher nicht. Auch das ist bewiesen. Aber die Pharmaindustrie verdient an den teuren Medikamenten ein Vermögen, was heißt, dass viel zu viele Menschen mit diesen Medikamenten behandelt werden. Hintergrund hier ist auch ein psychotherapeutischer Kompetenzverlust, der auch seine Gründe hat, die unter anderem darin zu suchen sind, dass das Psychotherapeutengesetz 1992 geändert wurde und sich jeder Schulmediziner Psychotherapeut nennen kann, obwohl der vom Menschen und seinem eigentlichen geistigen Potential nichts versteht. Das konnten die Geisteswissenschaftler schon eher, aber die dürfen es nicht mehr. Überall lauert eben ein erschreckender Reduktionismus, der an Dummheit grenzt. Professor Gotzsche hat ein wichtiges, ehrliches, mutiges und hiflreiches Buch zu dem Thema geschrieben mit wertvollen Tipps für alle Menschen, die wieder ein gesundes und würdevolles Leben in Lebendigkeit und Wohlbefinden führen möchten gegen eine verblödende Indoktrination durch ein System, das nichts von Heilung versteht.

Die unhaltbare Dopaminthese

Ich möchte hier nur stellvertretend für die vielen Denkfehler in der Psychiatrie die These nennen, die von einem Zuviel an Dopamin im Gehirn ausgeht, das für Störungen verantwortlich sein soll. Wenn die These stimmen würde, müssten alle Hochleistungssportler verrückt sein oder Halluzinationen haben. Es kann also nicht stimmen. Vielmehr geht es darum wie bei allen mentalen Krankheiten, dass die höheren Gerhirnfunktionen zusammenbrechen aufgrund von Traumata und es deswegen zu einer Überreaktion bzw. zu Halluzinationen (hier sammelt sich dann eventuell zu viel Dopamin an) in den Sinneszentren – die ja Unterzentren sind – kommt, die natürlich stressen können. Dopamin ist kein Stresshormon und kann an sich auch keine Unordnung im Gehirn verursachen, es ist auch ein Problemlösungsneurotransmitter.  Psychische Verletzungen schränken die Großhirnleistungen ein, hier wird also kein Dopamin mehr eingebaut, die Regulierungsfunktionen sind defekt. Notwendig wird also ein Wiederaufbau durch Psychotherapie, die von der Stressfalle entlastet, denn Halluzinationen stören und sind kein Großhirnleistungsproblem. Oft wird so auch ein äußeres Problem nach innen verlagert, um es dort weiter verarbeiten zu können. Hintergrund: Es geht im wahren Leben nicht wirklich weiter, man ist steckengeblieben, irgendwie ohnmächtig und kann die Gegenwart nicht mit ihren Chancen wahrnehmen. Und wir sollten uns auch nicht einreden lassen, dass es ein angeborenes chemisches Ungleichgewicht im Gehirn gibt. Wir haben auf alles Einfluss über die Epigenetik (70 Prozent der Genexpression) und  Erreichung von spirituellem Bewusstsein für die Öffnung von Systemen aller Art. In der Psychiatrie wird viel behauptet, aber wenig bewiesen. Das sollte unsere Skepsis in Gang setzen.

Sich besinnen und des eigenen Verstandes bedienen

Schauen wir uns kurz an, was jeder für seine Gesundheit tun kann: besser essen auf jeden Fall, sich viel bewegen, aktiv bleiben, auf die Informationen achten, die man sich zufügt (Mindfood), sich um Verständigung bemühen, wozu auch immer das Zuhören gehört, und nicht sinnlos herumquatschen, sich spirituell verbinden, ein Bewusstsein für Entwicklung (Tag für Tag) und Heilung zu erarbeiten, sich an kompetente bzw. ganzheitlich denkende Menschen halten und sich fernhalten von Dogmatikern ( die eben nicht nachdenken), sich der eigenen Stärke und des jedem Menschen innewohnenden Vermögens der Selbstheilungskräfte (die Schöpfung) bewusst werden, sich bewusste Kreise suchen, die sich gedanklich nicht korrumpieren lassen und wachsam sein gegenüber allen Unzulänglichkeiten dieses Daseins und dieser Gesellschaft. Unsere geistigen Vermögen sind unsere Rettung. Und es geht hier nicht um ein Auswendiglernen von etwas, sondern um unser Denken, unser Nachdenken und um ein klares Nein gegenüber inhumanen  Tendenzen. Eine erwachte und erleuchtete Gesellschaft hat sehr gute Chancen auf Gesundheit und Glück und auf ein Recht auf Unversehrtheit. Allen Menschen sei Dank, die sich die Mühe machen, Menschen wirklich dahingehend zu helfen, wieder bei sich selbst ankommen zu können für ein erfülltes Leben. Und für die Aktivierung der Selbstheilungskräfte braucht der Mensch die Bewusstseinsarbeit über die Einsichtsmeditation oder eine integrale Psychotherapie für Öffnungsstrategien gegen den Dauerversuch einer rückschrittlichen Psychiatrie, die weitgehend determiniert.  Auf jeden Fall sollte man begreifen, was einem nicht gut tut. Insgesamt sollten wir nicht so viel nachbeten, sondern achtsamer erkennen, wo die Schwachstellen sind.

Peter C. Gotzsche: Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen. Wie Ärzte und Pharmaindustrie die Gesundheit der Patienten vorsätzlich aufs Spiel setzen. München 1. Auflage 2016

Peter C. Gotzsche: Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität. Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert. München 1. Auflage 2019

Uma Naidoo: Ernährung für die Psyche. Richtig essen für seelisches Wohlbefinden. München 1.Auflage 2021

Rüdiger Dahlke. Mein Buch der Selbstheilung. München 1. Auflage 2022

Andrew Weil: Vernunft statt Tabletten. München 1. Auflage 2018

Andrew Weil: Spontanheilung. Die Heilung kommt von innen. München 1995

Das Elend des Materialismus

Man fragt sich, warum die Stimme des Materialismus so laut ist und nicht verklingen mag. Er kann kaum Probleme lösen und Krankheiten nicht heilen. Aber seine Behauptungen belasten weiter unser Leben schwer

Eigentlich wollten wir ja eine Synthese zwischen Materialismus und Idealismus, aber beide führen eben zu so unterschiedlichen Schlussfolgerungen, die sich nicht nur widersprechen, sondern den Idealismus als Schein, Illusion, Esoterik ja gar als Halluzination am liebsten verbieten wollen. Es ist ein Widerstreit, den wir uns bewusst machen müssen, denn der hat mit Machtansprüchen zu tun, hinter denen oft wirtschaftliche Interessen stehen. Alles Geistige ist sehr wertvoll, lässt sich aber nicht so ohne weiteres in bare Münze verwandeln. Es gibt kein Monopol auf diese Erzeugnisse. Wenn wir also Geist als ein Produkt der Materie betrachten, sozusagen als Beigabe, dann haben wir ernsthafte Probleme. Das wollen die Materialisten nicht einsehen und versteifen sich auf eine Debatte, die sie  allein für wissenschaftlich erklären. Wenn sie ihre Geistestätigkeit als Physikalismus oder Materialismus bezeichnen, müssen wir sie auf ihr vergebliches Unternehmen hinweisen. Unser Geist ist weit mehr als die wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wir wissen noch längst nicht alles und unser Geist als Potenzial weist die Richtung, sicher nicht der Materialismus. Unsere Wirklichkeit erschöpft sich nicht in dem, was wir beweisen oder eindeutig erklären können. Das sehen wir an dem Phänomen der Spontanheilungen.

Eine Wissenschaft vom Geist

Letztlich brauchen wir eine neue Phänomenologie des Geistes. Hegel hat sie schon einmal annähernd versucht, aber ist nicht so weit gekommen. Er hat aber immerhin entdeckt, dass der entwickelte Geist konstruktiv und synthetisierend ist. Menschen, die die Freiheit bestreiten, negieren letztlich auch den Geist als eigenständiges Vermögen, das wir uns mehr und mehr erarbeiten müssen durch ganzheitliches und auch spirituelles Denken. Der Materialismus ist ein Produkt der linken Gehirnhälfte, die vieles nicht erfasst und aus vielen Lösungen ein Problem macht. Man kann sogar von einer Art Sabotage sprechen. Wir haben im Streben nach Wohlstand und Eigentum vergessen, dass wir das Potenzial des Geistes weiterentwickeln müssen. Seine erstaunlichen Fähigkeiten zu verstehen, sich zu verständigen und zu heilen sollten weiter in den Fokus der wissenschaftlichen Untersuchungen rücken. Eine Wissenschaft des Geistes wäre unsere Rettung. Wenn Bewusstseinswissenschaftler anfangen, materialistisch zu denken, ist auch diese Chance verloren. Sicher, wir können nicht nur von Luft und Liebe leben,  aber wir sollten das Notwendige nicht zum Absolutum machen und den inneren geistigen Aufbau nicht immer wieder abbrechen lassen. Viele Materialisten gehen mit dem Kopf durch die Wand und erzeugen so nur Unfrieden. Das führt dazu, dass in einer Welt der Dauerkommunikation doch eher wenig Verständigung stattfindet. Es kurisieren so viele falsche Überzeugungen, die durch ständige Wiederholung auch nicht wahrer werden.

Die erweiterte Wirklichkeit ist unsere Rettung

Die Materialisten haben das Problem, das sie nicht erklären können, wie ein Geist auf Materie wirken sollte. Nun, wir müssen das nicht wissenschaftlich erklären, wir machen die Erfahrung Tag für Tag, wie uns Informationen beeinflussen und zu körperlichen, also biochemischen Prozessen und Veränderungen führen. Das ist Faktum und das sollten wir nicht immer wieder infrage stellen, da wir uns hier sonst im Rückschritt befinden. Mag sein, dass wir das eines Tages genau erklären können so wie das ansatzweise über die Quantentheorie schon geschieht. Aber das ist erst der Anfang. Unser Geist kann sich auf die Welt des Immateriellen einlassen und seine Informationen wahrnehmen. Sicher, hier ist auch viel Einbildung im Spiel und manchmal sind es wirklich nur Halluzinationen, aber es gibt hier auch schon Beweise für eine Medialität, die beeindruckt. Wir tun das schnell ab, weil es unser Weltbild erschüttern könnte, das diese dreidimensionale Realität als die einzige postulieren möchte. Darum werden Menschen auch so rücksichtlos und wollen alles (Materielle) aus diesem Leben herausholen. Nur das Glück bleibt ihnen so doch oft verwehrt. Dafür brauchen wir einen entwickelten Geist, der ein Bewusstsein kultiviert, das uns über den Tellerrand blicken und uns in der Tiefe verstehen lässt, was der Mensch sein könnte, wenn er denn endlich seine beschränkten Ansichten überwindet.

Kritisch bleiben angesichts auch von Wissenschaft

Wenn das Geistige eine eigene Sphäre ist, dann kommen wir um einen Dualismus nicht herum oder stellen fest, dass ja selbst Materie nur Energie ist und damit Geist. Das bleibt jedem selbst überlassen. Der Geist ist nicht determiniert, wir könnten sonst nichts Neues mehr entdecken, denn der Materialismus determiniert. Insofern ist alle Wissenschaft auch immer etwas Vorläufiges und alles, was auf unsere Freiheit hindeutet wie die Epigenetik oder die Quantentheorie müssen wir in Ehren halten, denn die Sache sieht wahrscheinlich noch viel erfreulicher aus, als wir heute beweisen können. Das sagen uns vor allem die hoch spirituellen Menschen wie Sri Aurobindo und viele andere. Alles Materielle und Körperliche will dominieren, das Geistige will sich verständigen. Es weiß um den Vorteil dieses Gelingens, denn die implizite Botschaft ist die Verbindung, die der Geist sucht. Viele hochgeistige Menschen ziehen sich aus der Öffentlichkeit zurück, weil hier ein Denken vorherrscht, das zusehends unerträglich wird. Diese Unerträglichkeit gilt auch für einige Wissenschaften. Wir sollten nicht so tun, als wären die erhaben über alle Kritik. Irrtümer treiben auch hier ihr Unwesen, weil man dem Geist die Macht nicht geben will. Die Wissenschaft vom Geist steht durch die Entdeckung der Wirkung von Meditation erst am Anfang. HIer bekommen wir einen Eindruck von der Schönheit alles Geistigen, das über eine Weisheit verfügt, die alle Wissenschat übersteigt.

Warum Meditation

Wer nicht an eine Realität über unsere dreidimensionale Sinnenrealität glaubt, wird sich schwer tun mit einer Meditation der Leere, die eigentlich nur eine Öffnung für positive und höhere Energien ist, mit denen wir uns verbinden können

Selbst Psychiater wie Dr. Michael Schröter-Kuhnhardt glauben an die Unsterblichkeit der Seele. Wir könnten also umgeben sein von einem Seelenreich der Freiheit und des Friedens. Negative Emotionen entwickelt nur die verkörperte Seele. Deswegen sollten wir auch allem Körperlichen gegenüber etwas skeptisch sein. Die Welt als Wille und Vorstellung ist nicht die Heilung, sondern die Verbindung mit höheren Energien, die im Menschen positive Gefühle auslösen und somit das Denken ändern. Ich stülpe der Welt also nicht meine Egostrukturen über, sondern werde feinfühlig für Informationen außerhalb meines eigenen Willens. Und hier geht es nicht um Halluzinationen, die letztlich auch nichts anderes sind als die eigene reproduktive Einbildungskraft mangels heilender Lösungen. Man muss hier also deutlich unterscheiden. Halluzinationen sind Ausdruck einer inneren Gefangenschaft, das Empfangen höherer positiver Informationen Ausdruck von Freiheit. Es gibt eine Welt voller Energie, die wir für uns nutzbar machen können und uns so für die Chancen öffnen, die sich durch das neue Bewusstsein entwickeln. Diese Wiedergewinnung eines Urvertrauens in das Leben ist Heilung.

Konsens erfolgt nur über Spiritualität

Wir häufen in unserem Leben eine Reihe von Überzeugungen an, die wir für notwendig halten. So determinieren wir unser Inneres mehr und mehr und geraten in die Falle der Selbstkonstruktion, die keine Verbindung mit der Welt hat. Wir empfinden Isolation, weil wir uns an eine einmal festgelegte Identität klammen, auch wenn die nicht zur Erfüllung und Glück führt. Je mehr Ego desto weniger ein Gespür für die feinen Schwingungen um uns herum, die uns deutliche Botschaften senden, die wir besser verstehen sollten. Starrköpfigkeit und Prinzipienreiterei verschließt das System gegen jede Bewegung und gegen jeden Wandel auch gegen die eigene Entwicklung. Wer sich einmal in die Weite orientiert hat, fühlt sich von der Enge irritiert. Viele Menschen glauben, sie wüssten alles und hätten alles schon durchdacht. Sie haben die Welt in ihrer Komplexität nicht durchschaut und schränken sich und alles um sie herum ein, damit sie Orientierung finden. Diese Haltung macht unfrei und produziert unfreie Strukturen. Der andere Weg will in die innere und gedankliche Freiheit, die sich an Höherem orientiert als nun gerade am Menschen, der ja nun alles andere als perfekt ist. Der große Konsens über ein Wertesystem kann nur erfolgen, wenn wir den spirituellen Menschen als den evolutionierten bgreifen. Menschen werden sonst immer wieder nur auf sich selbst zurückgeworfen, was keine guten Gefühle bewirkt.

Aus dem Mangel in die Fülle

Die Meditation will Raum schaffen für diese Erfahrung von Energie und von Übersinnlichem. Diese Bereicherung des Daseins vermittelt nicht nur Zuversicht, sondern heilt unser tiefstes Inneres. Wir verstehen, dass unser höheres Selbst unantastbar ist. Was uns auch geschehen sein mag, hier hat es keine Bedeutung, hier sind wir letztlich unverletzlich und ganz. Wir erreichen diese Ebene nicht über eigene konkrete Vorstellungen, sondern eben durch die Erfahrung, dass wir uns nicht mit negativen Erlebnissen identifizieren müssen und schon gar nicht mit irgendwelchen Erkrankungen. Das Ego wird oft zur Falle. Aber wir sollen uns nicht selbst aufgeben, sondern uns einfach beser verbinden mit den kosmischen und göttlichen Energien für unsere eigene Gesundheit. Ein brainwashing (Joe Dipsenza)  ist also durch die Meditation zu jeder Zeit und für jeden möglich. Ohne die Leere erfahren wir nicht die Fülle, sondern bleiben im Mangel und so im Leid. Negative Emotionen erzeugen Stress und Stress macht krank. Negative Emotionen sind verkörperte negative Gedanken. Wenn wir diesen Zusammenhang begreifen und uns bewusst machen, dass es eine Realität gibt, die all das überwinden kann, machen wir einen Anfang in eine bessere Zukunft und in eine bessere Welt. Aber wie Professor Walter von Lucadou sagt: Krankheit ist nicht das Böse. Leider leben wir in Zeiten, die diesen Unterschied nicht mehr machen will. Der Mensch hat zu jeder Zeit die Wahl, ob er andere schädigt oder nicht. Wo archaische Primitivismen durchbrechen ist keine Verbindung zur höheren Welt. Aber auch hier sollten wir Erleuchtung für möglich halten. Und ist es nicht schön, sich all die erlösten und weisen Seelen vorzustellen, die vielleicht auch zu spirituellen Helfern werden können? Lassen wir uns nicht von einer materialistischen Welt erdrücken, die für so viele Probleme keine Lösung hat.

Das Licht in dunklen Zeiten

Ken Wilber meinte, wer eine Bewusstseinskultur etabliert, nähert sich auch durch mehr Klarheit der Wahrheit. Doch die will nicht jeder hören. Wer sich entwickelt, kann mit den Profiteuren der Nichtenwicklung nichts mehr anfangen

Wir leben leider in dunklen Zeiten der Scheinliberalität. Wer heute heiße Eisen anpackt in einer sogenannten freiheitlich demokratischen Republik, wird vor allem von denen angegriffen, deren Horizont denkbar klein geblieben ist und denen alles Intellektuelle nur suspekt ist. Mittlerweile ist es so, dass Menschen, die berechtigte Kritik äußern, tatsächlich von inhaltlichen Widersachern pathologisiert werden auch noch in der Absicht, sie in die Psychiatrie einzuliefern. Nun wird überall kräftig gewettert und geschimpft, aber wer mit guten Argumenten operiert, der lebt in diesen Zeiten nicht ungefährdet. Man fragt sich, wohin wir hier gekommen sind. Was hier verschwindet, ist der Umgang mit Kritik. Keiner will  sie hören, aber jeder will sich das Recht herausnehmen, sie zu artikulieren. Da ist ein Fehler im System und letztlich auch eine Unterwanderung der Diskurskultur, die ja doch nur wenige wirklich beherrschen, denn man muss auch diese Kultur wie auch die Bewusstseinskultur üben. Weit sind wir mit beidem nicht gekommen und befinden uns auch schon lange im Rückwärtsgang.

Das Gerangel der Unterbelichteten

Höheres Bewusstsein schafft Klarheit auch in Bezug auf Feind und Freund. Wir wollen eigentlich eine friedliche Welt, die aber nicht den Kopf in den Sand steckt, sondern mit viel Durchblick eine besser Welt schafft. Aber da sind die Missgünstler, die Neider, die Widersacher und die Saboteure. Die dürfen wir nicht aus den Augen verlieren wie Hanns Guck-in-die-Luft in der Geschichte von Heinrich  Hoffmann, denn die nächste Grube ist nicht weit. Bewusstseinsarbeit darf also keine Schönfärberei werden und in eine naive Vertrauensseligkeit führen, sondern sie muss wachsamer werden auch bezüglich der Fallen, die einem andere Menschen stellen, anstatt in den fruchtbaren Diskurs zu treten, der uns alle ein wenig befreit und für den Wandel öffnet. Aber gerade gegen diesen Wandel richtet sich ein Klientel, das selbst keine Bewusstseinsfortschritte machen will, da sonst das eigene Gefüge ins Wanken geraten könnte. Die Zurechtlegungen und Rechtfertigungen könnten platzen, d.h. sich als unhaltbar erweisen. Viele Menschen klammern sich an ihre Konstrukte und wollen keinen Widerspruch. Ihr Leben funktioniert lediglich über ein Herrschen und damit über ein Dominanzstreben. Hier gibt es keine Debatte, sondern nur den Wunsch, andere unterzuordnen und klein zu machen. Der Mensch wird hier primitiv und ist über Vernunft auch selten erreichbar. Er kapriziert sich auf seinen äußerst begrenzten Verstand und kann nicht in dem neuen Kontext mitschwingen. Er wird zum Angreifer, weil ihm auch schlichtweg der Durch- und Überblick fehlt.

Wachsamkeit für mehr Klugheit

Man muss also allen Bewusstseinsinteressierten doch zur Vorsicht raten, denn für Offenheit stehen die Zeiten schlecht. Unterstellungen, Vorurteile und vorsätzliche Missverständnisse haben mal wieder Hochkonjunktur. Auch wer aufklären will, hat keinen leichten Stand. Wir wissen, dass wir die Komplexität des Menschen nur erfasssen, wenn wir ganzheitlicher denken und handeln, ohne aber unkritisch zu werden. Von integralen Denkweisen sind wir denkbar weit entfernt, weil Menschen ihre Beschränktheit zum Maßstab machen und nicht begreifen, dass ihr Verstand nicht ausreicht, um Dinge zu beurteilen. Dieses Übel ist weit verbreitet und richtet überall enormen Schaden an. Alle Bewusstseinswissenschaftler warnen, dass sich bei Entwicklung, Transformation und Wandel die Spreu vom Weizen trennt. Wir erkennen also, was wir loslassen müssen, damit wir keinen Schaden nehmen. Wer in der alten Matrix bleibt, muss sich nicht wundern, wenn er in die Grube fällt. Gutgläubigkeit ist nicht angessagt in Zeiten der Unsicherheiten, denn hier wird doch der Mensch des Menschen Wolf.  Man kann nur raten, sehr vorsichtig zu sein, um sich selbst zu schützen, denn noch immer werden Menschen von sehr dubiosen Interessen geleitet. die der Allgemeinheit nicht nur nicht nützen, sondern auch schaden. Wir leben alle in einer Welt, aber leider mit völlig disparaten Zugangsweisen. Nicht alle befördern eine Bewusstseinskultur, die letztlich vieles zur Sprache bringt in der Absicht, sich klüger zu verhalten. Blindes Vertrauen kann nicht der Rat der Stunde sein.  Die offene Gesellschaft und ihre Freinde – wir sollten das Werk von Karl Popper noch einmal genau lesen.

Karl Popper. The Open Society and Its Enemies. Princeton 1971