Mensch, werde übersinnlich

Tiere haben einen intensiven Kontakt zum nicht-lokalen Bewusstsein, das wie ein kollektives Bewusstsein funktioniert und an das die meisten Menschen aufgrund ihrer körperbezogenen Egobeschränkung nicht mehr angeschlossen sind und diesen Mangel nun langsam bemerken. Letztlich wurde diese Möglichkeit politisch gekappt aus wirtschaftlichen Interessen

Der Kardiologe und Wissenschaftler Pim von Lommel beschreibt in seinem Buch Endloses Bewusstsein die Nahtoderfahrung eines 20-jährigen, der hier ausnahmsweise die Hölle gesehen hat: Hier wimmelte es von triebhaft sich windenden Gestalten, die von schlechten Gedanken und negativen Emotionen getrieben waren. Die Vergeblichkeit ihres Strebens wirkte auf den Studenten äußerst belastend und abstoßend. Was er wohl sah, war die Welt, in der die meisten Menschen leben und sich keine Befreiung einstellen will, denn alles unterliegt der simplen Befriedigung von körperlichen Bedürfnissen. Hier bleibt der Mensch auch einfach abgetrennt, wenn er sich auch das Gegenteil einbildet. Er ist auch materialistisch indoktriniert und hält diese Bestrebungen für gesund. Sieht man hier die Dinge von außen, begreift man die Lächerlichkeit und die extreme und abstoßende Beschränktheit. Diese körperbetonten Egosysteme kommen nicht heraus aus ihren Grenzen und meinen, ein anderer Mensch kann sie aus ihrer Qual befreien. Aber auch das ist ein Weg, der scheitern muss, denn die Befreiung, die uns Gott und das nicht-lokale Bewusstsein, das ein universelles Wissen und Weisheit einschließt, anbietet, ist ein anderer Weg, der für immer glücklich macht, denn der Mensch weiß sich hier in Verbindung mit höheren Wesenheiten. Man nennt sie HEBs (highly evolved beings) . Und die sind keine Einbildungen und keine Halluzinationen, denn diese sind Einschränkungen und Zeichen einer Unerlöstheit, einer verfehlten Spiritualität. Jeder kann aber hier befreit werden für die göttliche Welt, die die jetzigen herrschenden Werte allerdings auch infrage stellt, die auch wieder eindeutig  inhumane Entwicklungen als legitim betrachten.

Das nicht-lokale Bewusstsein will einbezogen werden

Gerade in Deutschland wurde der Mensch unter einer vermeintlich christlichen Partei in Kooperation mit den Kirchen extrem instrumentalisiert und zur Funktion verdonnert. Alles wahrhaft Spirituelle wurde schlichtweg per Dekret abgeschafft und damit die Erforschung dieser interdisziplinären integralen und ganzheitlichen Sphäre in Deutschland. Alles, was Menschen ausgrenzt, unterdrückt und unterwirft, klein macht, ist wieder salonfähig. Diese Vertreter vermitteln uns, dass der Mensch schlecht, faul und dumm ist. Dieses negative Menschenbild ist die Ursache für inhumane Tendenzen in einer Gesellschaft, die immer unsensibler wird im Hinblick auf das, was sie Menschen antut. Alle Wissenschaften sollten sich aber der Befreiung widmen, denn die garantiert Gesundheit, Frieden und Wohlergehen. Und es gibt keine Befreiung über den Weg der Sexualität. Das ist ein Irrglaube. Wer meint, sein Glück hänge hiervon ab, der verschließt sich dem nicht-lokalen Bewusstsein, das so den Menschen nicht wirklich integrieren kann, denn die Wirkweisen sind andere. Jedes Denken, das den Menschen determinieren will, versucht auszugrenzen oder stark zu instrumentalisieren auf eine Funktion, die er zu bedienen hat. Wenn es Außerirdische gibt und sie könnten uns sehen, sind sie so hoch entwickelt, dass ihnen unser Leben wie das eines Ameisenhaufens vorkommt. Wir sollten uns von außen sehen können, damit wir die oft vorhandene Sinnlosigkeit unseres Strebens begreifen. Sicher, wir können nicht alle die Hände in den Schoß legen, aber wir müssen achtsamer werden, auch weil wir eine übersinnliche Welt brauchen, um hier überleben zu können und die kann nur wirken, wenn wir uns dafür öffnen. Der Mensch und vor allem der reduktionistisch materialisierte Mensch ist dem Untergang geweiht, denn er hat keine Antworten auf wichtige Fragen.  Er erhält auch keine, denn das nicht-lokale Bewusstsein – auch der Tiere und Pflanzen – kann nicht wirken, wenn ich es nicht bewusst und spirituell einbeziehe.

Unsere neuronalen Sinne sind nicht der Weisheit letzter Schluss

Wir müssen aufhören, Fleisch zu essen , denn auch das macht aggressiv und verschließt den Zugang zur höheren Welt wie auch die Sexualität. All das zwingt uns auf die Erde und treibt uns herum, aber es befreit nicht die Wahrnhehmungsfunktionen, für die es keine neuronale Entsprechung gibt, die aber für diese höhere Welt und ihre hochentwickelten Wesen geöffnet werden müssen. Jeder kann und sollte ein Medium werden. Das ist in uns angelegt. Wir erhalten Informationen, die aber nonverbal und nicht gesehen werden können. Aber wir lassen uns von der Dominanz der Sinnenwelt weiter täuschen. Unsere Wahrnehmung kann  sich nur verfeinern, wenn wir bestimmte Verhaltensweisen aufgeben oder zumindest reduzieren, damit uns ein wenig Licht erleuchten kann und uns so von dem Leid des irdischen Daseins befreit und überhaupt auf eine Welt hinweist, die so viel intelligenter und weiser ist, als wir dies denken können. Einstein hat von dieser Welt erfahren und es war nicht seine Ausbildung, die zu seinen Erkenntnissen führte. Man bedenke bitte den Irrsinn, den man Menschen vermittelt, damit sie weiter ein Rädchen im Getriebe bleiben. Aber diese Welt kann auch ganz anders funktionieren, indem man nicht antreibt, aussondert und desintegriert, sondern die besonderen Fähigkeiten erkennt und unterstützt, damit das Ganze sich heben und verbessern kann und muss. So war auch die meist männlich dominierte Philosophie, die sich auch noch als die Königin der Wissenschaften bezeichnet, nicht länger maßgebend, denn die ewige  Betätigung der linken Gehirnhälfte ist auch ein Zeichen einer Verschlossenheit, die oft ad absurdum führt und Lösungen schwierig macht. Wir müssen in die Erfahrung einer Welt, die bewiesenermaßen vorhanden ist und über die wir sprechen müssen, damit jeder dieses Experiment vollziehen kann. Das Abstumpfende müssen wir aufgeben und das sind eine Reihe von Tätigkeiten, die letztlich wieder in die Aggressionen führen und nicht in die höheren Verständigungsmöglichkeiten auch unter Menschen. Diese höheren Wesen sind unter uns und wollen helfen, aber ihre Sprache ist sehr subtil und spricht nicht unsere Sinne an. Tiere bewegen sich selbstverständlich in diesem nicht-lokalen Bewusstsein, das wir sicher nie ganz wissenschaftlich ergründen können. Aber es existiert trotzdem und will verstanden werden. Es will uns befreien von der Geschlossenheit materialistischer Mechanismen und es kann bis in die DNA hineinwirken, was uns auch Pim von Lommel erklärt. Und diese Welt will keinen Raubbau – weder am Menschen noch an dieser Erde. Und was Einstein konnte, der sich von keinem vorgefassten Wissen beeindrucken lassen hat (auch nicht Sir Ken Wllber), das müssen auch noch weitere Entdecker leisten, damit wir gute Lösungen finden. Wir brauchen also viel mehr Erleuchtete in der Forschung für unser Überleben.

Man kann heute auch nur raten, die Erforschung und Umsetzung des Wasserstoffantriebs zu unterstützen und hier Aktien zu kaufen…

Pim van Lommel: Endlloses Bewusstsein. Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung. München 2018

Joe Dispenza: Werde übernatürlich. Wie gewöhnliche Menschen das Ungewöhnliche erreichen. Dorfen 2017

Der Himmel über Amerika

Man ist eindeutig Gott näher auf dem amerikanischen Kontinent und die Menschen dort sind schöner, klüger und freundlicher. Freiheit ist ein hohes Gut und auch das Glück ist hier ein Recht in der Verfassung. Europa hätte sich an Amerika orientieren müssen. Aber es hat sich für eine Vereinheitlichung im Denken entschieden und setzt so Menschen enorm unter Druck

All diese Europaktivisten haben etwas Lächerliches, denn sie haben Werte verraten und merken es nicht einmal. Übrigens ein Zeichen von Dummheit und wenig Durchblick. Genau in diesem Sinne war auch eine CDU/CSU-Politik zu bewerten, die zwar den Ausstieg aus der Atomenergie einleitete, aber sich nicht um gute Alternativen bemühte wie eine mögliche Subventionierung schon einmal auch des Wohnungsbaus in Bezug auf die Solarenergie. Der Strombedarf verdoppelt sich angesichtes der von derselben Regierung propagierten Digitalisierung und der Elektromobilität. Denken ist wohl wieder Glückssache, aber auch Glück steht ja auch nicht in der deutschen Verfassung. Die hat man angesichts der Europäisierung auch lieber eingeschränkt. So wurden eben mal Menschenrechtsverletzungen in Straßburg legalisiert. Die schöne neue Europa-Welt hat der Willkür wieder Tür und Tor geöffnet. Der auch so determinierte Mensch wird weder gesund noch  glücklich und wer vermeintlich nicht funktioniert, wird behandelt wie Sondermüll durch Entrechtungen und Datenschutzverletzungen. Und die dafür verantwortliche  Partei feiert sich eben weiter selbst. Die derzeitige Regierung muss jedem leid tun, denn solche Blödheiten zu korrigieren ist nicht in kurzer Zeit zu schaffen.

Eine europäische Tristesse

Europa hat den eindimensionalen Menschen möglich gemacht, denn man hat hier Vielfalt konsequent ausgeschaltet und den so amputierten Menschen eigentlich entmündigt, denn offene Diskurse finden nicht mehr statt, dafür fehlt auch schlichtweg die Bildung. Der Preis war hoch und es hätte eine Alternative gegeben, die nicht alles glattbügeln und vereinheitlichen will, sondern die Diversität eben aushält und von ihr profitiert, denn sie garantiert Bewegung und Entwicklung und vor allem Ideenreichtum. Vorbereitet hat man nur die Geschäftigkeit und den Friedhofsfrieden, der Stillstand und Abbau nach sich zieht.  Die Reduzierung von kultureller und gedanklicher Vielfalt mündet mal wieder im Gleichschritt Marsch. Wer wirklich kreativ, intelligent und unkonventionell ist, der geht, wenn er kann. Diese ungeheure konventionelle Spießigkeit erstickt jede Befreiungsidee im Keim. Hier wird untergeordnet, verwaltet und instrumentalisiert. Es werden unsäglich viele Menschen krank, aber man zweifelt nicht an seinem Unterwerfungsprojekt. Freiheit ist nur noch eine Floskel und wer unter dem amerikanischen Himmel stand, der merkt, wie eng die Grenzen hier in Europa wirklich sind. Es sind die Grenzen in den Köpfen von Menschen, die nicht mehr befähigt werden, Visionen zu entwickeln, die wir dringend brauchen, um angesichts der zunehmenden Weltbevölkerung und des wachsenden Ressourcenbedarfs allen ein menschenwürdiges Leben zu garantieren in Freiheit, Glück und Gesundheit. Wäre das nicht endlich mal möglich, anstatt die Maschine ewig anzutreiben und dann auch noch beispielsweise den Mars zu erforschen bei hohen Kosten, obwohl wir nie auf diesem Planten leben können wegen der zu hohen Strahlung? Das ist vielleicht ein Option für Kakalaken. Aber weiter so mit sinnlosen Projekten, anstatt dieses Leben hier ein wenig freundlicher zu machen.

Gott lebt wohl in Amerika

Ich vermisse die amerikanische Offenheit und Freundlichkeit. Stattdessen europäische Tristesse und langweilige Gestalten, die sich in diesen Dienst gestellt haben. Schaumschlägerei auch im Denken und in den Universitäten statt eines Neudenkens auch für das Wohlergehen des Menschen und Berücksichtigung seiner möglichen Komplexität im Sinne eines persönlichen und allgemeinen  Erweiterungsprozess.  Der Mensch wurde dermaßen materialistisch reduziert, dass einem die Tränen kommen. Und hier ist eine Kombination aus Kapitalismus und Unfreiheit eine gefährliche Mischung, denn die Strukturen werden immer repressiver und man sucht nach Argumenten, die dies legitimieren. Man könnte auch den anderen Weg in die Freiheit, in den Aufbau für jedermann, in die Erfüllung und in den wahren Frieden gehen. Davon sind wir weit entfernt und müssen eben weiter träumen von der Weite des amerikanischen Kontinents, die wohl auf die meisten Menschen dort einen großen Einfluss hat. Wer seine vollständige Gesundheit sucht, der muss sich nach Übersee begeben, denn hier in Deutschland und in Europa wurde zu viel einfach heruntergebrochen, um Menschen stärker beeinflussen zu können. Wahre Spiritualität verträgt sich auch nur bedingt mit einer unterwerfenden Kirche. Jeder sollte sich aber klar machen, dass Gott die Freiheit, das Glück und die ganze Gesundheit ist und wir seine Werte ständig mit Füßen treten aus einer menschlichen Beschränktheit heraus, die nur Schaden anrichtet und dies auch noch für richtig hält. Kluge Menschen wissen, woher das kommt und eben leider weiter wirkt. Staaten werden so immer autokratischer und irgendwann bei entsprechenden vorbereiteten Strukturen totalitär. Der schon real existierende erschreckende Bürokratismus ist eine Vorstufe einer Abwärtsbewegung, denn er schränkt die Freiheiten enorm ein. Und all die gespeicherten Daten beginnen schon gegen Menschen zu wirken. Wer also seine gesamten Menschenrechte will, braucht die UN.

 

Das Unglück der Erdenschwere

Die Geschichte der Menschheit zeigt, dass die Lehre des Hindusismus bisher richtig war. Auf ein goldenes Zeitalter folgt ein Zeitalter der Zerstörung. Das wird wieder so sein, wenn wir nicht in ein höheres Denken und in ein höheres Bewusstsein kommen, das weit über uns hinausgeht

Das materialistische Paradigma fügt Menschen großen Schaden zu, weil es den Menschen auf den Körper reduziert und den Geist für einen Ausfluss aus diesem betrachtet. Viele Forschungen weisen darauf hin, dass diese Denkweise falsch ist und wir eben auch aus vielen schlimmen Lagen so nicht herauskommen. Wir schaufeln uns immer wieder das eigene Grab und erkennen nicht, dass es unser vermeintliches und leider defizitäres Wissen ist, das hier so große Schwierigkeiten macht. Materialisten beschwören den vermeintlichen Fortschritt und feiern ihre Beschränktheit, sind gern gesehene Gäste in Talkshows. Aber sie sind eben leider die falschen Propheten, denn wir brauchen eine übersinnliche, geistige und außerkörperliche Kraft, die uns den Weg ebnet zu tieferen und gleichzeitig höheren Einsichten in dieses Leben. Wir sind in der Lage, durch verschiedene Übungen, unseren Körper zu verlassen, um deutlicher zu sehen, was im eigenen Leben und allgemein nicht richtig läuft. Kein Mensch wird auf diese Möglichkeit hingewiesen. Treten psychische oder körperliche Probleme auf, bietet niemand zunächst die Befreiung an. In der Psychiatrie geht man sogar den gegenteiligen Weg der Repression, der Gefangenschaft durch Medikamente, die nicht erlauben, dass innere Entwicklung stattfindet. Einschränkung anstatt Befreiung vom Leid, so dass Medikamente vollkommen überflüssig werden. Aber das ist nicht das Ziel in einer Wirtschaft, die dann auch noch staatlich unterstützt wird.

Der Staat denkt nur materialistisch

Wir brauchen keinen starken Staat, sondern aufgeklärte Menschen, die wissen, dass sie nicht auf diese Erde gezwungen werden, sondern ein Stück Himmel schon im körperlichen Leben erreichen können. Aber Gott nur anzuflehen ist nicht der emanzipierte Weg, denn der Mensch bleibt hier passiv und auch in seiner Opferrolle. Gott will den selbstbewussten, ehrlichen und kritikfähigen Menschen, der sich aber jeder Zeit auch wieder infrage stellen kann und nicht an schwerfälligen Überzeugungen haftet, die dann eben nicht zu einer Leichtigkeit des Seins führen. Der Idealismus präferiert zwar die Idee vor den Dingen, aber es geht hier nur um Inhalte und nicht um den spirituellen Geist, der eben nicht so konkret ist. Der Bewusstseinswissenschaftler Professor Thilo Hinterberger meint, diese Sphäre des spirituellen Bewusstseins sei dekonstruktivistisch, d.h. sie hinterfragt immer wieder unsere Konzepte und Konstrukte, die Menschen anderen Menschen aufbürden und nicht begreifen, dass das alles Fremdbestimmungen sind. Über Gott kommen wir zu uns selbst und können all den Mist, den beschränkte Menschen anderen zuschreiben, endlich loswerden. Die Angst, Konstrukte und Konzepte loszulassen ist hoch, denn die meisten Menschen klammern sich an ihre begrenzte Identität und halten dies für gesund. Aber genau das ist der kritische Punkt. Wir können so nicht völlig neu denken und auch unser Verhalten kaum ändern. Wir sehen, dass genau dieses Neudenken notwendig wird, sonst stehen wir wieder vor einem Desaster der unlösbaren Probleme und Kontroversen. Gott ist der beste und der uneigennützigste Therapeut und er ist nicht der Anwalt komplett eigennütziger Verhaltensweisen und menschlicher Dünkel.

Lernen, den Körper zu verlassen

Uns wurde viel vermittelt, was nicht wirklich in die innere Freiheit und damit ins Glück führt. Unglückliche Menschen sind in ihrem Ego und in ihrem Körper gefangen und kennen den Ausweg nicht. Leider hat ihn die Kirche mit ihren Dogmen und Beschränkungen auch nicht aufgezeigt. Auch sie will Menschen unterwerfen, in nicht funktionierenden Ehen festhalten und andere Zwänge verwirklichen. Aber Gott will Entwicklung und keine faulen Kompromisse. Er ist der Garant für eine lebenslange innere Beweglichkeit, die durch nichts und schon gar nicht durch andere Menschen oder Medikamente eingeschränkt werden darf. Ein Staat hat daran weniger Interesse, er will die Steuern kassieren und ein Funktionieren.  Also wird auch er repressiv und unterminiert das Glück, das wir hier auf dieser Erde aber schon verwirklichen können und das wenig mit unserem Körper zu tun hat. Sicher, wir können keine rein geistigen Wesen werden, aber wir haben viele Möglichkeiten, unseren Begrenztheiten zu entkommen, damit sie uns keinen Schaden zufügen. Supramentales Wissen lässt uns erkennen, wer wir selber sind und wie die Welt beschaffen sein sollte. Dafür muss der Mensch sich befreien können von all den Vorurteilen und dem eindeutig von Interessen gesteuerten Partialwissen. Inwiefern dieses Wissen überhaupt relevant ist, wird sich sicher bald erweisen. Für schwer kranke Menschen, die auch große Schmerzen erleiden, kann es so hilfreich sein, den Körper zu verlassen in einem Bewusstsein, dass dies möglich ist. Robert Monroe hat diese Forschung in seinem Institut in den Vereinigten Staaten vorgenommen. Diese Außerkörperlichkeit muss nicht immer vollständig gelingen – Monroe hält dies für möglich über eine Hemisphäensynchronisation-, sie ist nur eine Chance der Distanzierung von einem dominanten Körper. Deshalb sollte jeder Mensch schon sehr früh im Leben die Meditation üben.

Gottes Angebot ist Freiheit, Glück und Erfüllung jenseits aller Dinge

Wenn wir soziologisch und horizontal den Menschen in den Vordergrund stellen, werden wir scheitern wie in der Vergangenheit. Hier werden auch Thesen verbreitet, die deutlich machen, wie sehr staatliche, wirtschaftliche  und damit sehr weltliche  Interessen unser Leben steuern bis in die Wahl eines Partners hinein. Die Ehe also als Wirtschaftsunternehmen. Nur das ist keine gute Voraussetzung für wahres Glück, sondern eher für eine Fetischisierung von Materie. Das mag auch eine Weile funktionieren, aber die Schalheit solcher Vereinbarungen wird irgendwann offenbar. Wenn der Mensch sich weiter von einem wirtschaftlichen und materiellen Denken derart manipulieren lässt, wird er nie zur Wahrheit durchdringen, die ganz anders aussieht, denn Gott oder der universelle Geist will erkannt und verstanden und integriert werden und hier zählt zunächst mal gar nichts Materielles. Die Einladung in ein Reich der geistigen Beweglichkeit für ein erfülltes Dasein auch schon hier auf der Erde kann der Mensch nicht annehmen, wenn er so sehr mit einer Dingwelt beschäftigt ist, die den Weg ins höhere Denken versperrt, regelrecht vermüllt. In Gottes Welt  ist nicht alles strikt rational, aber eben auch nicht irrational, sondern eher nichtrational wie die Musik, die Poesie, die Kunst und die Mystik etc.. Wenn wir diesen Bereich nicht kultivieren, werden wir zu Marionetten fremder Interessen, die uns krank und unglücklich machen. Die Funktionäre solcher Verblödungen sind überall tätig, aber wir können sie durchschauen und sie in ihre eigenen  Grenzen verweisen, die sie anderen verpassen wollen. Gott macht ein Angebot der Freiheit, des Glücks und der Erfüllung (hat nichts mit Sexualität zu tun!), deren Überzeugungskraft sicher überwältigend ist, wenn wir das begreifen würden. Aber die allgemeine Kriegshaltung ist unterschwellig bereit, sich selbst zu erhöhen und andere zu erniedrigen, damit sie wieder ein Teil ihrer Unerlöstheit werden.

Robert A. Monroe: Über die Schwelle des Irdischen hinaus. Bern, München, Wien 1997

https://bewusstseinswissenschaften.de

https://rebelwisdom.co.uk/

 

Die Zukunft ist spirituell

Eine rein horizontal organisierte Menschheit ist weder diskursfähig noch zu höheren Einsichten über sich und die Welt in der Lage. Hier bleibt der Mensch des Menschen Wolf und daran kann auch kein Staat etwas ändern.

Thomas Hobbes war der Meinung, dass staatliche Verträge die Menschheit organisieren müssen, weil sonst jeder in den Kampfmodus gegen den anderen verfällt. Andere Philosophen mahnten zu einer Einübung in eine rationale Praxis, die sachlich und kritisch Probleme ansprechen kann, um Verbesserungen und Berichtigungen zu ermöglichen. Aber auch diese Vorstellung ist gescheitert, denn nicht einmal jeder Akademiker hat heute intellektuelle Vermögen. Kritik hat immer eine positive Intentionalität, Aggressionen wollen verletzen und zerstören und Grenzen nicht respektieren, die man anderen gesetzt hat. Die Unfähigkeit, mit Kritik umzugehen, verrät, dass hier ständige Kampfbereitschaft vorhanden ist und ein Fundament im Leben und ein Denkvermögen fehlen, die nichts mit irgendwelchen materiellen Dingen zu tun haben, sondern mit einer Sicherheit im Sein, das wir nur über eine vertikale Orientierung erreichen. Nur über diesen Bogen funktioniert ein Miteinander. Ohne sie bleibt Verständigung unmöglich, weil nur das eigene Ego regiert ohne Einsichten in die Verfassung anderer Menschen. Diese Blindheit verursacht dann nur noch wilde Unterstellungen und Projektionen und mündet in dem Versuch, alles in das eigene Leben unterzuordnen und Menschen wie Angestellte zu behandeln, von  denen man möglichst wenig wissen will oder sie eben gar nicht erfasst. Und gerade Menschen, die im Glashaus sitzen, werfen mit den größten Steinen ohne Erkenntnis in die eigene Beschränktheit, die dann nur noch um sich schlägt, weil sie nichts versteht. Geschlossene Systeme sind aggressiv, triebhaft und mit negativen Emotionen duchsetzt. Daran erkennt man ihre Unerlöstheit.

Wahre Orientierung gibt es  nur in einem korrigierenden Darüberhinaus

Höhere Denkleistungen sind kein Schicksal oder Zufall, sondern müssen erarbeitet werden durch kontinuierliche Befassung und intensive Auseinandersetzung mit theoretischen Themen. Jeder sollte sich fragen, was er oder sie denn den ganzen Tag über tut, womit er sich beschäftigt, denn das konfiguriert sein Denken und den Geist oder die Abwesenheit von beidem. Geist ist nicht einfach da, sondern ein Produkt unserer Tätigkeiten. Aber das ist nur ein Teil seines Fassungsvermögens. Der andere liegt außerhalb des eigenen Körpers und Gehirns und ist nur erreichbar durch eine Öffnung für etwas, was weit über die eigene Person und das eigene kleine, aufgeblähte Ego hinausweist. Je mehr Körper und Ego, desto weniger Geist. Die Erweiterung ist aber für jeden ohne fremde Hilfe zu haben, indem er begreift, dass es nicht darum geht, das eigene Ego gnadenlos durchzusetzen und andere für sein Wohlergehen zu funktionalisieren.  Der universelle Geist kann nur wirksam werden, wenn er gewollt ist. Damit ist immer eine Relativierung und eine Distanzierung vom Ego für die Möglichkeit höherer Einsichten verbunden. Hier begreifen wir die Andersheit, die Verschiedenheit, ohne in Konkurrenz, Neid oder Missgunst zu geraten. Nur hier kann sich auch wirkliches Interesse für den anderen entwickeln als ein von dem eigenen Ego verschiedener Mensch mit anderen Interessen, Fähigkeiten und Intentionalitäten. Von dieser Akzeptanz ist die Menschheit weit entfernt, weil überall der spirituelle Geist der Korrektur fehlt und die Egodimensionierung in die Herrschaft über andere will.

Dem Mensch im Kampfmodus fehlt der Geist

Wir brauchen die Kritik, um zu wachsen und zu klären, denn wir leben hier nicht im Paradies und Menschen neigen zu Angriffen, wenn Systeme oder Paradigmen ins Wanken geraten, anstatt  sich aufzuschwingen und sich zu freuen über die neuen Möglichkeiten des Seins. Wer seinen alten Stiefel aus Sicherheitsgründen will, der wird nicht mitgehen. Sogenanntes Bestandswissen einfach loszulassen und für das bereit zu sein, was größer ist als man selbst, ist eines der wichtigsten Vermögen dieser Zeit. Und wahrhaftiges udn echtes Selbstbewusstsein kann immer mit Kritik umgehen, weil es sich verankert weiß – nicht auf dieser Erde, denn die ist unberechenbar, sondern im spirituellen Geist, einer Ressource, die denen offen steht, die von sich selbst abstrahieren können. Und es geht nicht um Selbstaufgabe, sondern um eine Transformation des Selbsts, das für höhere Einsichten zugänglich ist. Wer also auf Kritik mit Aggressionen reagiert, der hat nicht mehr als sein kleines Ego, das schreit und tobt und wütet. Er mobilisiert ständig die Waffen. Hier ist kein Gott anwesend, hier will kein Gott hin. Letztlich ist jeder für seine Beschränktheit selbst verantwortlich, denn Gott macht uns permanent ein Angebot – nicht unbedingt in der Kirche, sondern subtil und zart und zu jeder Zeit für ein höheres Bewusstsein und supramentales Wissen. Wer stampft, trampelt und dampfwalzt, der kann ihn nicht hören. Es ist ein Gott der leisen nonverbalen Töne.  Das ist eine Sphäre, die der im ständigen Kampfmodus Befindliche nicht hören kann.  Er wittert nur Angriffe, wo keine sind, wo die Absicht der Klärung schon als Affront verstanden wird. Wirkliche Diskursfähigkeit hat nur der, der in sich und zugleich in Gott ruht, an sich arbeitet sowie den Geist möglichst täglich mobilisiert und sich auch einmal zurücknehmen kann. Er kann sachlich und gelassen bleiben, anstatt ständig mit Pfeilen zu schießen. Diese Kriegsbereitschaft kann nicht unterscheiden zwischen Kritik und Aggression, weil er generell die Ebene des Kampfes nicht mehr verlassen kann und so höheres Denkvermögen für sich unmöglich macht.

Der fluide Geist

Manchmal hat man auch den Eindruck, es geht sogar auch noch unter die horizontale Ebene nämlich in den Abgrund äußerst negativer Emotionen. Und gerade Menschen, die so viel von ihren Emotionen halten, bieten oft das ganze schreckliche Spektrum, weil keine vertikale Orientierung vorhanden ist und keine Rationalität Einhalt bietet, die uns immer auch beschwichtigen und erkennen lässen, was wichtig ist und was nicht wichtig ist. Wem ein anderer Mensch wichtig ist, der sucht die Verständigung, die immer auch ein genaues Zuhören ist. Aber Fassadenmenschen sind nur daran interessiert, möglichst viel von sich zu reden und nicht in die Tiefe zu gehen und die Ursachen von Problemen nicht zu erarbeiten. Er lebt auch in der Blendung. Wer kein Reflektionsvermögen in Bezug auf die eigene Person hat, dem bleibt der andere immer fremd und er wehrt ihn ab als Bedrohung seines eigenen Selbstverständnisses. Auch fehlende Abstraktionsfähigkeit ist ein Übel, das man als Außenstehender nicht korrigieren kann. Ob Einsicht stattfindet oder nicht, ist ein Akt der Gnade. Also wenden wir uns denen zu, die wachsen wollen und mit Kritik umgehen können, weil sie wahres Selbstbewusstsein entwickelt haben. Wer von sich glaubt, er sei perfekt, ist ein Dummkopf, lassen wir ihn ziehen. Gerade wenn Menschen sehr unterschiedlich sind, bedarf es der hohen Kunst der Verständigung. Das setzt viel innere geistige Beweglichkeit voraus. Ein fluider Geist wird nicht dogmatisch, sondern will Bewegung, Kreativität und Einfallsreichtum. Ein stumpfer Geist will Rechthaberei und Dominanz. Auch hier ist für einen universellen Geist kein Platz, der korrigierend und erleuchtend einfließen könnte. Supramentales Wissen ist kein angelerntes Wissen. Leider ist auch oft das akademische Wissen und Ringen eine Evolutionsbremse. Aber das Denken sollte niemals irrational werden.  Rationalität ist erweiterbar.

Keiner sollte auf Angebote reagieren, die für die Vermittlung spiritueller Erfahrungen viel Geld verlangen. Diese Pervertierung der Spiritualität ist leider die Kehrseite einer Bewegung, die wieder nur profitieren will. Jeder kann seine spirituellen Erfahrungen selber machen – Tag für Tag und einfach so und sich mit Menschen verbinden, die hierfür aufgeschlossen sind.

Und wer sehr viel liest, kommt Gott schon ein wenig näher, denn er versteht andere Lebens- und Denkweisen, sein Geist ist in Bewegung

Irene Vallejo: Papyrus. Die Geschichte der Welt in Büchern. München 2022

Spiritualität statt Religionen

Amerika ist Vorreiter in den Wissenschaften, aber leider vertritt der Katholik und Richter Samuel Alito vom Supreme Court stellvertretend ein Patriarchat, das als solches allgemein die Evolution aus mehreren Gründen weltweit verhindert

Der Prototyp des aggressiven, konkurrenzorientierten, triebhaften, fleischfressenden und entsetzlich körperorientierten Menschen ist zwar vorwiegend männlich, aber auch schon viele Frauen haben diese Haltung übernommen, durch die innere Entwicklung, Verständigung und Gesundheit nur schwer möglich werden. Und wer frömmelnd und teilweise sehr scheinheilig nur in die Kirche geht, ist deswegen Gott nicht nahe. Vor allem die katholische Kirche als Vermittler hat versagt. Sie schützt Kriminelle und diskriminiert immer wieder Frauen, Kinder. Geschiedene und Homosexuelle.  Dahinter verbirgt sich die Glorifizierung männlich prinzipieller Zeugungsfähigkeit, die ja nun auch die Welt an die Grenzen ihrer Tragfähigkeit bringt. Aber nun werden auch wieder Abtreibungen verboten auch bei Minderjährigen, die von Inzest und Vergewaltigungen betroffen sind- so will es Alito. Man fragt sich, was stimmt mit diesem Mann nicht? Angeblich macht der sich zum Verteidiger des ungeborenen Lebens. Aber wer bitte will durch solche Gewalttaten oder überhaupt ungewollt zur Welt kommen? Was erdreistest sich hier wieder einmal die Kirche, die hier im Hintergrund wirkt? Wieder einmal wird diese Misogynie deutlich und ein männliche Selbstverherrlichung, dass einem nur noch schlecht werden kann. Es wird auch deutlich, wer hier in den Abgrund treibt und wer als Frau daran beteiligt ist.

Sexualität führt in den Körper  und nicht zu Gott

Wahre Spiritualität und damit auch Gott warnen  davor, unser immer noch erheblich beschränktes Wissen zu verabsolutieren. Dies geschieht aber ständig und in erster Linie ist ein patriarchales System, das nicht inneres und vertikal relativierendes Wachstum im Auge hat, sondern Durchsetzung, Macht und Unterwerfung. Wer diesen primitiven und archaischen Tendenzen folgt, dessen Nähe zu Gott existiert nicht. Die haben wir nicht qua Mensch, sondern wir müssen sie uns erarbeiten durch höhere Einsichten und Öffnung unseres eigenen Egosystems, das an den Willen zur Macht gekoppelt ist. HIer kann Gott nicht wirken. Es geht nicht um Selbstaufgabe, sondern um ein Bewusstsein für höhere Möglichkeiten der Verständigung, die vor negativen Emotionen und Krieg schützt. Eine Gesellschaft ist nicht evolutionsfähig, wenn der Einzelne nicht bei sich beginnt und die Fallstricke unseres Daseins erkennt und beseitigt. Es darf nicht allein die Arbeit des Geldverdienens sein, auf die wir programmiert sind, sondern die der Selbstreflektion und Weltreflektion, ohne die wir steckenbleiben und so unser eigenes System verschlossen bleibt, was zu Trieb und Aggressionen und andere negative Emotionen führt. Sexualität ist ein Reflex  des Körpers und hat mit Spiritualität nichts zu tun. Diese Körperorientierung macht uns stumpf und auch gewalttätig. Wir wollen auch alles unserem mageren Wissen unterwerfen. Es geht hier nicht um Körperfeindlichkeit, sondern um die Relativierung einer falschen Orientierung, die alles Mechanische und Materielle idolisiert.  Wer keine innere Freiheit erlebt, wird böse. Letztlich ist auch der vorherrschende reduktionistische Materialismus patriarchal.

Die Dummheit nimmt zu und regiert

Erkennbar ist, dass die Dummheit unter einer Betonung aller Körperlichkeit zunimmt und Öffnung für Höheres kaum noch möglich ist. Dummheit will regieren und scheut die Wahrheit. Solange Gute-Noten-Schreiber als hochbegabt bezeichnet werden, sind  wir wohl zum Stillstand verurteilt und  der sorgt für enorme Probleme auf allen Ebenen. Darum werden auch alle Versuche, der Wahrheit näher zu kommen, aggressiv abgewehrt. Auch in den Kirchen finden wir die gottgewollte Spiritualität nicht. Jesus Christus wäre hier kein Mitglied und schon gar nicht in irgendwelchen Parteien, die sich christlich nennen. Wenn jemand auch nur sein eigenes Ego für irgendwelche willentliche Imaginationen nutzt, findet auch er keinen Ausgang aus seinem kleinen Egogefängnis. Öffnung ist ein anderer Prozess. Hier können wir alles loswerden, was Menschen angetan und beschädigt haben. Es fällt von uns ab. Wir sollen deshalb aber nicht unkritisch werden und alles Unerträgliche hinnehmen, denn wir brauchen den Fortschritt für ein Ende des Leids. Letztlich deuten schon viele Erfahrungen darauf hin, dass diese körperliche Existenz nicht die höchste Form ist und wir sollten uns vorbereiten auf etwas, das  nur geistig existiert. Das körperliche Dasein ist also nur eine Einübung, mehr Geist, mehr Verständigung, mehr inneres Wachstum und mehr Potentialentfaltung zu entwickeln und weniger das zu tun, was man hier für unabdingbar hält und nur in die innere Begrenztheit führt, die für ganz viele Gewalltaten aller Formen und Schädigungen verantwortlich ist.

Wahre Spiritualität braucht keine Kirche, wenn der Mensch ins Denken kommt

Fast alle Religionen sind patriarchal bis auf eine gewisse Richtung des Hinduismus. Der Mann ist eindeutig nicht das Heil der Menschheit, das zeigt die Geschichte deutlich, aber er geriert sich weiter als die Krönung der Schöpfung. Wenn wir den männlichen schwachen Prinzipien weiter folgen, wird es angesichts wachsender Bevölkerung enormes Elend geben. Wenn nicht jeder einzelne Mensch diese behindernden und begrenzenden sowie gefährdenden Verhaltens- und Sichweisen  überwindet für sich und für andere, wird aus einem Überleben hier nichts mehr. Dafür muss man nicht studiert haben, um das zu erkennen. Der denkende Mensch braucht keine Vermittlung zu Gott. Diese Verbindung darf nicht abreißen, auch wenn uns andere Menschen viel antun. Gerade dann müssen wir deren Beschränktheit und Dummheit durchschauen und das können wir in Gott, der uns hier Einsichten vermittelt, die uns schützen vor der Unzulänglichkeit. Der Mensch hätschelt und tätschelt seinen Körper, aber seelisch ist er verwaist und seine innere Einöde wirft seine Schatten.  Krankheiten sind nicht heilbar, wenn der Mensch immer wieder sinnlosen und dümmlichen Beschränkungen und Determinierungen unterworfen wird, die meistens mit ökonomischen Interessen verwoben sind,  aber dem Menschen nicht weiter helfen, um ganz zu sich selbst in  Gott zu kommen, d.h. die Relativierung des eigenen Subjekts immer mitinbegriffen. Skepsis ist also  angesagt, denn der seine eigene Einsichten verabsolutierende Mensch vergöttlicht sich und dieser dann meistens hedonistische Narzissmus ist abstoßend und widerlich.

Das männliche Pirnzip muss schwächer werden und das ursprünglich weiblche stärker, damit ein Ausgleich stattfindet. Frauen sind nur dann die Weiseren, wenn sie zu höheren Einsichten fähig sind. Und man muss auch immer bedenken, dass es einige einsichtsvolle Männer gibt. Spirituelle Evolution kennt kein Geschlecht und kann nur das aus Religione einbeziehen, was fördert.

 

Die großen Menschheitslügen und ihre Überwindung

Da die Krankheitswirtschaft eines der lukrativsten Ökonomien in Deutschland ist, müssen wir begreifen, dass wir Manipulation, Propaganda, Intrige und Lügen aufgesessen sind, die uns die falsche Einstellung zum Leben vermitteln

Zyniker behaupten und kupfern immer wieder voneinander ab, dass unser Bewusstsein nur fünf Prozent beträgt gegenüber einer Übermacht des Unterbewusstseins von 95 Prozent. Das macht ziemlich ohnmächtig und resignativ. Man besteht auch darauf, weil diese Einstellung für viele Sektoren in der Arbeits- und Unternehmenswelt ökonomisierbar ist. Der Mensch ist also ein klägliches Wesen, das von anderen abhängig ist und so gut wie keine Eigenkompetenz hat. Nun, das ist vor allem dann der Fall, wenn eine Einübung in den Geist, in die Erweiterung des Bewusstsein und in die innere Freiheit nicht stattfindet. Dieses „Handwerk“ wird dem Menschen nicht beigebracht, aber er soll sich Zahlen irgendwelcher Kriege merken, womit er eigentlich nichts anfangen kann – diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Der Mensch mag frei geboren sein, aber man gewöhnt ihm das schnell ab und aus dem Singen und Tanzen wird eher nichts mehr. Schon das Vergeben von Noten ist das Ende das vom Lied. Dieses gesamte Schul- und Universitätssystem vermittelt nicht die Lebenskompetenz und erst recht keine Lebensfreude, sondern dient der reinen Instrumentalisierung von Menschen. Keiner weist uns auch darauf hin, dass wir Menschen begegnen, die uns großen Schaden zufügen können – bewusst oder unbewusst. Ein wenig ist es eben so wie bei Heinrich Hoffmanns Hans guck in die Luft. Reiner Optimismus lässt uns den Abgrund nicht sehen, in den wir stürzen können, wenn wir nicht vorbereitet werden auf dieses irdische Leben, indem wir unser anthropologisches Potential im Hinblick auf Geist, Bewusstsein und innere Freiheit erst begreifen und erlernen müssen zunächst für unsere eigene Gesundheit, denn diese Energie sollten wir uns bewahren.

Aus den verpassten Abhängigkeiten in den freien Diskurs

Nach meinen derzeitigen Recherchen möchte ich die oben erwähnte Mainstreamthese widerlegen dahingehend, dass diese Prozentzahlen keine statischen Größen sind und je nach Einsicht und Übung extrem variieren. Es liegt also in unserer Hand, was wir in Bezug auf uns selbst aus unserem Leben machen, wir sind hier nicht determiniert und auch nicht auf die Gunst und Gnade oder Kompetenz anderer Leute angewiesen. Es ist die rein horizontale Orientierung, die uns so unfrei und inkompetent gegenüber des eigenen Selbsts macht. Wir sind nicht blind gegenüber den eigenen inneren Vorgängen, wenn wir uns vertikal bzw. spirituell orientieren (damit ist keine Frömmigkeit und Unterwerfung gemeint, sondern auch eine Art Austausch, ein Annehmen höherer Wahrheiten) und hier in der Relativierung und Distanzierung vom eigenen Ego zu höheren Erkenntnissen über uns selbst und über die Welt kommen. So werden wir immun gegen Angriffe aller Art, die vor allem Menschen ausüben, die innerlich nicht wachsen können oder wollen, weil ihnen dafür das Bewusstsein fehlt, das immer mit einer täglichen und lebenslangen Einübung verbunden ist und so aus der aggressiven Enge der eigenen Befindlichkeit befreit für mehr Selbsterkenntnis und damit auch Fremderkenntnis. Wahre Verständigung ist nur möglich unter gleich Bewussten. Aggressivität deutet auf zu wenig Bewusstsein hin. Und auch der Wille zur Macht ist Ausdruck einer Enge der Unreflektiertheit, die aus dem Korsett des kleinen Egos nicht herauskann. Es wird schädlich. Wir sollen und können nicht unkritisch werden, denn wir leben hier nicht im Paradies und reines Schönreden dient zwar den narzisstischen Anteilen, aber führt nicht mehr ins Wachstum. Wir müssen benennen, was nicht gut funktioniert, wir bleiben sonst stecken und behinderen uns gegenseitig.

Fehlendes Bewusstsein unterwirft 

Erweiterung des Bewusstseins war in den 70er Jahren etwas für Altnernative. Heute ist es etwas, das wir alle erreichen müssen für ein Überleben auf diesem Planeten und wir brauchen ein universelles Wissen, das zurzeit nur ganz wenig Menschen auf dieser Erde besitzen. Wir brauchen es aber alle, damit wir eine Zukunft haben und nicht kläglich zugrundegehen. Die meisten Krankheiten wären komplett vermeidbar, wenn Menschen früh darüber aufgeklärt werden würden, dass sie selbst eine Kompetenz haben, sich zu ergründen und sich nicht determinieren zu lassen von einer eingeschränkten Propaganda, die vieles nicht für möglich halten will, weil es das ganze Gefüge verändern würde. Wir würden ein völlig anderes Leben führen, wenn wir früh unser Bewusstsein und unseren Geist und unsere innere Freiheit für unser Wohlergehen aktivieren würden. Yogis können den Herzschlag beeinflussen, was bedeutet, dass wir vielleicht sogar zu weit über 50 Prozent Bewusstsein erarbeiten können. Es ist eine Frage der Intentionalität und dem Willen zur Wahrheit (und nicht zur Macht – man frage sich, welchem Herrn man hier dient?). Hier kann ich mir niemanden mehr untertan machen, hier muss alles verhandelt werden, so dass Entwicklung zu jeder Zeit möglich wird. Die Begrenzung der Nichtentwicklung von Bewusstsein und Geist ist die Ursache für Leid und negative Gefühle. Wer sich seine innere Freiheit erarbeitet hat und Interesse daran hat, dass auch andere diese Freiheit erfahren, der hat gute Chance, glücklich und gesund zu bleiben. Er wird nicht mehr von seinem unreflektierten Unterberbewusstsein terrorisiert und terrorisiert auch nicht andere. Wir sind auf einem Bewusstseinsstand, der dem ökonomischen überhaupt nicht entspricht und dahinter zurückgeblieben ist. Gerade Alzheimer und Demenz sowie viel zu viele psychische Erkrankungen sind Ausdruck einer gesamtgeselleschaftlichen Fehlentwicklung, die nicht ins Potential geführt hat, sondern in die Anpassung an vermeintlich Unausweichliches. Es regiert das Prinzip der Unterwerfung selbst im Privaten, anstatt gemeinsam in die innere Freiheit zu gellangen durch Einsicht und Fähigkeit zum Diskurs.

Die tragische Bilanz, die wir verändern müssen

Meine große Sorge und Bestürzung bezieht sich darauf, dass wir es nicht mehr rechtzeitig schaffen, denn weder Schul- noch Universitätssystem haben dieses schon lange bestehende Wissen integriert. Der Mensch wird getrieben von Ehrgeiz, Konkurrenz und Wettbewerb und einem Hierchiesystem, das bis ins Privateste reicht. Jeder will dominieren und festlegen, anstatt freiheitlich zu neuen Ufern aufzubrechen zunächst in unserem Bewusstsein, das von allen Seiten bereichert wird, wenn wir uns öffnen können auch für die kleinen Dinge, die uns täglich begegnen. Was sich sperrt, können wir verlassen oder neu organisieren. Das ist die konstruktive Arbeit an eingefahrenen Realitäten, die uns alle so einengen und unkreativ machen. Oft wird auch das., was sich entwickelt angegriffen, weil Entwicklung zunächst auch einen Unterschied macht und herausführt aus einer fragwürdigen Gemeinschaft der Steckengebliebenen, die nicht so richtig ins Leben kommen. Aber jeder kann z jeder Zeit in dieses Leben der Gestaltung kommen und die Anteile aufgeben, die nur das kleine Ego stabilsieren, das sofort um sich schlägt, wenn es Nachteile wittert. Es ist eine kranke Gesellschaft. Vollständige Gesundheit besitzen nur ganz wenige Menschen und das ist eine tragische Bilanz. Aber hier sollten wir nich resignieren, sondern den Auftrag endlich begreifen, dass uns so viel mitgegeben wurde, was wir schlichtweg nicht nutzen, um friedlicher, gesünder und ganzheitlicher zu werden – letzlich auch demütiger, denn wir wissen noch viel zu wenig und irgendein Wissen zu verabsolutieren ist Totalitarismus. Wer in innerer Bewegung ist und bleibt und auf die vielen Informationen achtet, die ja schon vorhanden sind im Sinne einer Öffnung und Erweiterung des Bewusstseins und seiner Fähigkeiten, der kann auch wieder ins gesunde Leben kommen.  Und am Ende sind es dann vielleicht 80 Prozent bereinigtes Bewusstsein und nur noch 20 Prozent Unterbewusstsein. Die Verhältnisse ändern sich nur dann, wenn jeder Mensch an sich arbeitet und ins Gespräch auch mit Gott kommt, der uns supramentales Wissen ermöglicht.

Ein bewussteres neues Jahr für Glück, Gesundheit und Freiheit und vor allem Frieden

Aurelius Augustinus: Vom Gottesstaat. Bd.1 und Bd. 2 München 1978

Neale Donald Walsch: Gespräche mit Gott. München 1.Auflage 2009

Sri Aurobindo: Die Synthese des Yoga. Gladenbach. 5.Auflage 2008

Ist der Materialismus eine Folge von Bologna oder die Ursache?

Wir wurden in Europa enormen Einschränkungen im Denken unterworfen. So wichtig der europäische Gedanke sein mag, so klarer zeigt sich, dass wir die freien amerikanisch- anthropologischen Forschungen dringend einbeziehen müssen, um einer erschreckenden Eindimensionalität zu entkommen

Die Politik wird nicht müde zu erklären, wer was für die europäische Union getan hat. Aber wer ein wenig tiefer denkt, der bemerkt, dass damit nicht nur Vorteile verbunden waren, sondern eben eine Reihe von Simplifizierungen für einen gemeinsamen Nenner. Intellektuelle haben damals noch gewarnt, was die Bildungsreform Bologna nach sich ziehen könnte. Es kam letztlich aber noch viel schlimmer. Und das war die Zeit der Lobbyisten, die hier ihre Vormachtstellung sicherten unter dem Schutz von Regierungen, die die Komplexität unserer Erkenntnisse vor allem bezüglich des Menschen nicht mehr gerecht werden wollten, denn hinter all den Reformen steckte ein dümmlicher reduktionistischer Materialismus, der letztlich Geist abschaffte und ihn als Produkt eines indifferenten Gehirns machte. Hätten die Amerikaner nicht unbeirrt weiter geforscht, säßen wir nun ganz und gar im Dunkeln. Viele akademische „Oberlehrer“ haben diesen Prozess der Entkomplexisierung unterstützt und befürwortet und in Kauf genommen, dass Menschen dadurch auch geschädigt wurden, weil sie in das primitivierende Konzept nicht passten. Man hätte Widerstand leisten können als Professor, aber man hat sich lieber angepasst und damit gezeigt, dass man doch kein Menschenfreund ist und repressive Maßnahmen daher für notwendig hält. Wir werden diesen autoritären Menschenschlag auch  nicht los, wenn wir den Hintergrund nicht näher beleuchten.

Everyobody wants to rule the world

Wahrer Fortschritt ereignete sich schlichtweg anderswo, aber nicht hier in Deutschland. Es hätte letztlich auch ein Bildungsprozess sein können, der in der Lage ist, von unterschiedlichen Denkansätzen, Kulturen und Erkenntnissen zu profitieren. Sicher, manch einer ist zurückgeblieben, aber eine Orientierung an den erfolgreichsten Strategien im Sinne des Nutzens für den Menschen hätte diese Defizite beheben können. Jede wissenschaftliche Erkenntnis in Bezug auf den Menschen unterliegt der Frage nach ihrem Nutzen, also tut sie etwas für den Menschen und für sein Potential oder unterwirft sie und verursacht Schaden, hilft dem Menschen also nicht weiter. Gerade was den Menschen betrifft und eine damit verbundene Anthropologie sind wir erheblichen Rückschritten unterworfen worden aus billigen ökonomischen Interessen heraus und einem Vereinheitlichungsbestreben, das irgendwie unfähig macht. Wirtschaft ist auch nur ein Mittel zum Zweck und darf sich nicht über die Interessen von Menschen erheben. Der Mensch ist der Mittelpunkt und sein Wohlergehen ist der Maßstab. Aber er ist vieldimensional, sehr komplex und hat sein geistiges und positives Potential noch lange nicht realisiert.  Das brauchen wir aber, um den wachsenden Problemen begegnen zu können. Die Eindimensionalität in der Bildung bei Ausgrenzung wesentlicher Dimensionen in unserem Dasein kann das nicht leisten. Der Zwang zur Norm wurde größer, auch wenn man die Toleranz der Vielfalt beschwört. Wenn Konsens sich auf eine gewisse Verdummung bezieht, dann wird es höchste Zeit, daran zu erinnern, was wir verloren haben, aber dringend für die Problemlösung brauchen. Hier in Deutschland wagten es nur wenige Wissenschaftler, einen integralen und interdisziplinären bzw. erweiterten Ansatz zunehmender Komplexität zu thematisieren. Das überfordert viele, ist aber die Lösung. Mit einfachen Rezepten kommen wir nicht weiter. Und viele haben es sich einfach gemacht und schieben eine ruhige Kugel, von der sie auch unsäglich profitieren und die nichts hinterfragt, Kritik abwehrt oder sogar pathologisiert. Gegen diesen Virus sind nur wenige immun.

Das Versagen der Denker vor dem Staat

Eine reduzierte Anthropologie ist die eigentliche Beraubung im 21. Jahrhundert. Anstatt offen zu bleiben für die vielfältigen Erfahrungen wird repressiv und auch gewalttätig ein Paradigma vertreten, das letztlich verdummt und Menschen abstumpfen lässt. Sie können sich auch nicht mehr verständigen, weil ihnen die Offenheit fehlt für die Belange eines Erkenntniswachstums, von dem wir alle profitieren könnten. Und es sind auch immer Wachstumsschmerzen, denn so mancher allgemeine und besondere Irrtum tut eben weh. Wer der Wahrheit zugetan ist, der öffnet sich auch den Enwicklungen. Wer nur seine eigenen Dogmen vertreten will, der fällt aus der Schwingung der ewigen Bewegung heraus und erstarrt. Verständigung ist das erste und nicht eine döselige Gefühlsforderung, die letztlich eine Kapitulation ist vor dem Denken. Evolution ist so nicht zu haben, denn dafür brauchen wir schlichtweg Argumente. Und ich will auch nicht verbunden sein mit Leuten, die andere schädigen oder deswegen nicht verstehen wollen, weil sie ihre falschen Glaubenssätze aufgeben müssten. Überall geht es bei mangelnder Verständigung um Macht. Eyerybody wants to rule the world singen Tears for Fears. Solange hier keine Einsicht geschieht, werden die Verhältnisse auch nicht besser. Kein Interesse an Klarheit und Wahrheit zu haben diskreditiert immer die eigene Person. Man stellt sich so selbst ins Abseits (und beschuldigt dann lieber andere). Die erweiterte Anthropoligie darf sich auch nicht auf Märchen (Flucht aus der Realität) beziehen, sondern auf objektivierbare Erfahrungen, die wir nur gewinnen können, wenn wir darüber sprechen und uns nicht einschüchtern lassen von engstirnigen Pathologisierern, die letztlich nur Besitzstandswahrung betreiben oft gegen Menschen. Dieses Klientel muss entlarvt werden und investigative Forschungen sind erforderlicher denn je. Wir sind blind geworden für das Unvermögen, das sich durchgesetzt hat gegen die Vernunft. Und die selbsternannten Vertreter der Vernunft haben kläglich versagt und wurden nun so stark marginalisiert, dass sie keiner mehr ernst nimmt. Also bezieht man sich weiter auf die massenhaften Denkfehler, denn die sind lukrativ für die Nutznießer, die Folgen für andere Menschen sind offenbar egal. Die Warnung von Herbert Marcuse in seinem Buch Der eindimensionale Mensch sollten wir bedenken. Konsens ist eine Frage der Überzeugung und nicht der Gewalt. Und für gute Argumente brauchen wir eine Bildung, die individuelle Potentiale erweckt und nicht einschränkt. Wir sind trotz eines gewissen Wohlstands nicht in der Lage, die Humboldtsche Idee zu verwirklichen für ein besseres Menschsein und gegen die Dummheit, die sich immer dann gewalttätig durchsetzt, wenn es an guten Argumenten mangelt.

Genialität entwickelt sich durch die skeptischen Schwebe

Abschließend möchte ich noch anmerken, dass es eine Tendenz gibt, Wahrheiten umzudeuten, wenn sie dem System widersprechen, was man auch aus totalitären Staaten kennt. Einstein war kein guter Schüler und auch kein besonders guter Student. Das verträgt sich nicht mit seinen Leistungen, die nichts mit dem Ausbildungssystem zu tun haben. Die skeptische Schwebe, die einen weitgehenden Autodidakten ausmacht, verbietet die Haltung des passiven Rezipienten. Man braucht die Fähigkeit, sich über das begrenzte Wissen hinwegzusetzen, um Neues zu schaffen. Bildungskritiker sollen argumentativ ausgehebelt werden, indem man nun behauptet, Einstein hätte überall ausgezeichnete Leistungen in seiner Ausbildung erbracht. Das ist falsch, denn ihn zeichnet die Selbstständigkeit im Denken aus und wenn die sehr ausgeprägt ist, lässt man sich nicht einfach etwas vorsetzen, man ist hier auch eher gelangweilt. Es zeichnet ihn aus, dass er sich über ein Wissen hinweggesetzt hat und das wohl schon sehr früh. Genialität passt nicht in dieses Bildungssystem und bringt sie auch nicht hervor. Warum halten wir also fest an einem System, das weder unserem Geist noch unseren Möglichkeiten und Potentialen entspricht? Im HIntergrund ist es die Wirtschaft und ein Staat, der die Anarchie befürchtet, weil er dem Menschen so wenig zutraut. Wir hätten längst bessere Formen des Daseins entwickeln könnnen, die nicht so ungeheure Schäden verursachen.

Herbert Marcue: Der eindimensionale Mensch. Neuwied 1967

Die Fehler und Irrtümer der Medizin und anderer Wissenschaften

Der naturalistische und reduktionistische Materialismus ist nicht nur logisch falsch, er grenzt so vieles aus, was den Menschen zum Menschen macht und Evolution ermöglichen könnte. Er richtet deshalb großen Schaden überall an wie vor allem in der Medizin, die eben  oft inhumane Züge trägt und deshalb von einer Humanmedizin weit entfernt ist

Wir lernen langsam wieder, über unsere Erfahrungen wie z.B. über Nahtoderfahrungen und außerkörperliche Erfahrungen zu sprechen und sehen, dass sie sich ähneln. Sie sind also nicht subjektive Erlebnisse, sondern weisen auf eine objektive Realität hin, die in einem erweiterten Bewusstsein zum Vorschein kommt. Eine Sprache zu finden für das Außergewöhnliche ist der Motor der Evolution. Wer für neue Erfahrungen offen ist, nachdenkt, versteht, sich verständigt, der integriert. Wer nur ein Interesse an Durchsetzung (Besserwisserei), Dogmen und Pathologisierungen hat, der desintegriert. Es gibt letztlich auch nur wenige unumstößliche Wahrheiten. Deshalb sollte die Wahrheitssuche auch tägliches Programm sein, denn es begegnet uns vieles, wenn wir uns öffnen und wirklich achtsam wahrnehmen, was uns da alles mitgeteilt wird auch auf den vielen Wegen der Informierung. Jeder Mensch da draußen erzählt uns eine (seine) Geschichte und wir nehmen ihn wahr und überprüfen den eigenen Stand der Dinge, bringen ihn in Verbindung oder auch nicht. Was uns trennt, ist die Tiefe der Einsichten. Viele Menschen leben in einer Uneigentlichkeit, die sie nicht erfahren lässt, wie ein Licht in ihr Diesseits scheinen könnte, durch das sie getröstet und geheilt werden und eben auch Einblicke in die eigene Existenz gewinnen für die innere Entwicklung und eine Offenheit für den Wandel. Wer sein kleines Ego festhält, weil er hier seine Sicherheit vermutet, der wertet ab und grenzt aus, entwickelt ständig Aggressionen gegen alles Anderssein als die Norm oder als das eigene Selbst.

Halluzinationen sind nur das subjektive Innere, erweitertes Bewusstsein und außergewöhnliche Erfahrungen sind überindividuell

Das gesamte Pathologisierungssystem in der Medizin und besonders in der Psychiatrie, ist ein Ausgrenzungssystem. Es will nicht verstehen, sondern dem Menschen erklären, er sei nicht funktionsfähig, entspräche also den Anforderungen unserer Alltagswelt nicht. Aber könnte man nicht auch lernen von den Sichtweisen von Menschen, die Dinge eventuell anders wahrnehmen und uns auf das hinweisen, was in unserer Welt nicht stimmt, denn sie ist absolut nicht perfekt und hat auf viele Fragen keine Antworten. Vieles wird schlichtweg ausgeblendet und ins Reich der Hirngespinste verbannt. Das gilt auch für die Erfahrungen erweiterten Bewusstseins wie Nahtoderfahrungen,  die die Medizin als Halluzinationen diskreditieren will. Aber so einfach ist die Sache eben nicht, denn diese paranormalen Erfahrungen sind objektivierbar und Hallzinationen sind etwas sehr Subjektives, was die innere Welt eines Menschen betrifft und oft Ausdruck einer Ohnmacht ist (manchmal kann sich aber auch beides vermischen).  Das ist eine ganz andere Dimension der Wahrnehmung und führt auch nicht in die Befreiung. Der Mensch sollte also immer darauf achten, dass er eine Lösung findet, die nicht von anderen Menschen abhängig ist, denn universelle Kompetenz ist eher selten. Die Haltung der Bedürftigkeit ist schon ein Schritt aus der Autonomie heraus und kann in die Enge führen. Unser Egodasein braucht  eine Instanz, die über das Ich hinausgeht, die aber nicht nur kritischer Zensor ist im Sinne Feuds Über-Ich, das Normen verinnerlicht hat, sondern ein Angenommensein in  einer umfassenden Affirmation für die lebenslange Entwicklung im Sinne einer gewollten Evolution, die die Geistigkeit unserer Existenz begreift und sich anbindet an diese Möglichkeiten universellen Wissens, das Wissenschaft im positiven Sinne weit übersteigt. Insofern darf Wissenschaft hier nicht behindern, denn das Wohl des Menschen steht auf dem Spiel. Spiritualität und Geist sind der Antrieb für die Wissenschaften. Den Geist zu materialisieren ist ein Widerspruch in sich.

Die medizinische Inhumantität

Worte finden und ihnen Ausdruck zu verleihen gerade in Situationen, die als sehr intensiv erlebt werden, ist wahrer Fortschritt, denn hier erkennen wir das positive Potential und die damit verbundene innere Freiheit und Angstlosigkeit. Diese Einübung in eine spirituelle Lebenshaltung darf niemandem vorenthalten werden. Sie ist der Ausweg aus der Bedrängnis, die uns dieses Leben beschert. Wir können über unseren eigenen Körper hinaus und kommen in den Bereich der Wahrheit, die es gibt und die uns mahnt, das Vorläufige in allem konkreten Wissen zu sehen.  Unser Geist ist immer schon viel weiter als die Wissenschaft. Und wer meint, Geist sei die Emergenz eines komplexen materiellen Systems, der  hat nicht begriffen, dass nur der Geist Komplexität schaffen kann und kein Gehirn als materiale Struktur. Ohne Geist bleibt es sehr beschränkt. Richtig machtvoll wird der Geist, wenn er sich mit dem bereinigten Unterbewusstsein verbinden kann. Aller Widersinn, Widersprüchlichkeiten, Ambivalenzen und Konflikte lösen sich in einer höheren Synthese auf als widerstreitende Energien, aber nicht als Thema, wir würden hier sonst völlig unkritisch werden und könnten keine Entwicklung mehr realisieren. Die negativen Erfahrungen, die uns Menschen verschaffen, werden im höheren Bewusstsein neutralisiert. Schauen wir uns an, was paranormale Phänomene (vermeintlicher Spuk, der von Menschen verursacht wird) oft zeigen: Die Macht des unreflektierten (meist konfliktreichen) Unterbewusstseins. Wenn wir also die Macht des Geistes, des Bewusstseins mit dieser Instanz des Unterbewussten verbinden zu einer Synergie, können wir Berge versetzen und Gedanken materialsieren, sie also in Realität verwandeln zum Besseren der Menschheit und auch im Sinne einer Anthropologie, die sich von den Fesseln der Geschichte wirklich befreit in einem auch therapeutischen Sinn, ohne allerdings zu vergessen, was geschieht, wenn der Mensch die Tendenzen aufgreift und verstärkt, die ihn entwerten wie fast alle Pathologisierungssysteme. Die unrühmliche Rolle von Ärzten im Dritten Reich ist so erklärbar. Ganz abgelegt haben sie diese Neigung nicht. Pathologisierungen sind keine Hilfe, sondern es verbirgt sich dahinter eine Destruktivität. Wenn der Mensch nicht begreift, was er da wirklich tut, wird es uns wieder erwischen und der Rückfall ins Archaische wäre unvermeidbar angesichts wachsender Bevölkerung.

Wenn wir erwachen, können wir heilen

Ich plädiere deshalb dafür, Geisteswissenschaftler wieder als Therapeuten bei entsprechender Universalbildung zuzulassen. Dies wurde ihnen 1992 verboten aufgrund eines medizinischen Lobbyismus, der zu enormer Intoleranz geführt hat. Es ist nicht ein Medizinstudium der Moleküle, das hier qualifiziert, sondern ein ganzheitliches und universelles Verständnis unseres Daseins und unseres Geistes. Aber hierfür eignen sich nicht so viele. Das gilt auch für die Priesterschaft und andere Berufe. Wer anderen Menschen helfen will, braucht einen sehr weiten Horizont und muss in der Lage sein, auch zu verstehen, was auf den ersten Blick unverständlich erscheint, denn es gibt keine Geisteskrankheiten, sondern nur eine Tendenz, in Symbolen, Verschiebungen, Verdrängungen und Verzerrungen zu sprechen, weil das Eigentliche zu schmerzhaft ist. Die Inkompetenz besteht in einer fehlenden Interpretationsfähigkeit. Menschen wieder in die eigene Wahrheit zu bringen und heraus aus der Entfremdung der Verletzungen ist eine hohe Kunst jenseits aller Konstrukte und Methoden. Psychotherapeuten, die letztlich auch nur eingeschränkt indoktriniert sind, werden Menschen nicht heilen können. Die ständige Erweiterung des eigenen Horizonts ist hier notwendige Bedingung. Aber jeder sollte sich bewusst machen, dass er selbst seinen Horizont in jeder Minute erweitern kann, wenn er sich öffnet für etwas, das uns nur helfen kann, wenn wir es auch für eine Realität halten, die eine Wirkung auf unser Leben hat. Gott ist die Liebe und das Licht der Wahrheit, wir haben einen Begriff dafür und es ist letztlich die Erfahrung, dass der Mensch allein nicht der Maßstab sein kann. Es geht auch nicht nur um ein Funktionieren, sondern um ein universelles und nicht instrumentalisierbares (ökonomisierbares) Verstehen, um ein Begreifen und darum, uns darüber zu verständigen.

Das alte Paradigma wirkt weiter

Leider muss man feststellen, dass gerade in der institutionalisierten Psychiatrie ein Paradigmenwechsel gegenüber nationalsozialistischem Denken nicht stattgefunden hat – vor allem hier in Deutschland nicht. Eine erschreckende Bilanz. Gewalt wird als Fürsorge verkauft und Entrechtungen als Schutz. Diese Perversionen des Denkens sind die Ursache für den Stillstand und für die Vorurteilszementierung. Diese Medizin profitiert von den Vorbehalten, die sie selbst schürt. Von dieser Seite aus ist kein Fortschritt zu erwarten, denn das Denken ist nicht die Sache von Medizinern. Sie sind Erfüllungsgehilfen von gepauktem Wissen, das sie für unfehlbar halten. Wenn es aber um den Menschen geht, dann müssen wir in die Erweiterung der Möglichkeiten und nicht in die Verengung des So ist es und nicht anders. Der bewusste Mensch weiß. dass so vieles, was den Menschen betrifft, der Falsifizierung unterliegt. Aber eine Anthropologie der Unbestimmheit bzw. Offenheit verträgt der allzu gewöhnliche Verstand nicht. Auch hier nur der Wille zur Macht, aber nicht zur Verständigung, zur Annäherung an die Wahrheit, die man sich eben mit anderen erarbeiten und raus aus der Hierarchisierung muss. Davon sind wir meilenweit entfernt und grenzen lieber aus. weil es den archaischen Trieb nährt. Wer sind also die eigentlichen Evolutionsverhinderer?

Pim van Lommel: Endloses Bewusstsein. Ostfildern 2007

Was hilft gegen die Diktatur des Mittelmaßes?

In der Dauer eines Menschenlebens ist die Weltbevölkerung von zwei  auf acht Milliarden gewachsen. Das hat Einfluss auf alles – mehr oder weniger bewusst. Der Mensch gerät mehr und mehr in den Kampfmodus und verlernt die Offenheit, die innere Beweglichkeit und damit das Verstehen und die Verständigung für die Lösung von Problemen, obwohl genau das uns retten kann

Die Menschheit ist nicht klüger geworden, sondern hat vieles verlernt, ausgegrenzt und abgeschafft, was aber für unser gutes Überleben notwendig ist. Diese Simplifizierungen und Reduktionen machen uns stumpf und gleichgültig, der Mensch hört auf, innerlich zu wachsen und sieht das Defizitäre nur im Außen, wenn er es denn überhaupt bemerkt. Wir haben viel mehr Möglichkeiten, Verbundenheit zu leben und dem auch Ausdruck zu geben, aber es sieht nicht so aus, als ob das gelungen wäre. Menschen denken mehr denn je in Schubladen und sind auf Veränderungen und die Möglichkeiten der Transformation nicht vorbereitet. Auch wenn Dinge sehr festgefahren erscheinen und sich auch somatisiert haben, bleibt die Chance zum Wandel, zu höheren Einsichten auch in das Nichtgelungene, das Schaden verursacht hat. Aber dafür muss der Mensch zur Besinnung kommen und muss sich selbst auch immer wieder hinterfragen können. Das Unerträgliche und Unzulängliche muss nicht geduldet werden. Wir müssen es ansprechen, damit es sich ändern kann und wir sollten immer eine Lösung mitgeben. Menschen, die Lösungen unmöglich machen, sind innerlich erstarrt, was sich dann auch bald im Äußeren zeigt. Nichts bleibt ohne Wirkung. Wer im Irrtum lebt, kann nicht Sinnbild für die Wahrheit sein, auch wenn er das beansprucht.

Die Denkfaulheit ist das fehlende Bewusstsein

Wer die Neugier auf die Wunder dieser Welt aufgibt und im Aburteilen und Abwerten befangen ist, der sieht nur Feinde, die aber im eigenen Inneren sitzen und weniger real sind, denn Menschen wollen die Verbindung durch höhere Erkenntnisse, die zu jeder Zeit Verständigung möglich machen gegen die Verpanzerung der Uneinsichtigkeit, die immer etwas Borniertes und Dummes an sich hat. Aber nicht jedem Menschen wohnt die Intentionalität der Gewinnnung höherer Einsichten inne. Viele machen es sich bequem und wehren alles ab, was diese Bequemlichkeit infrage stellt. Es fällt so vielen schwer, die eigenen Fehler einzusehen. Ohne diese Einsicht gibt es aber kein inneres und befreiendes Wachstum. Oft wird der Mensch lieber schwer krank, als seine Einstellung zu ändern und den eigenen Irrtum zu begreifen. Jeder Mensch irrt irgendwann, aber wir haben so viele Möglichkeiten zur Korrektur und damit zum Glück und Frieden. Dafür müssen wir innerlich in Bewegung bleiben und uns nicht zuschütten mit Verpflichtungen und Tätigkeiten, die nur ablenken sollen von der eigenen Misere. Aber der Tag der Wahrheit kommt und das dann meistens unerwartet und heftig. Sie bricht dann ins Leben ein und wer nicht vorbereitet ist, der kann hier Schaden nehmen. Wir sind ständig in Verbindung mit höheren Mächten, die uns zur Einsicht mahnen. Es ist unser Gewissen, das wir nicht zum Verstummen bringen dürfen. Es bleibt die Frage, wo wir gegen das Leben entschieden haben und diese Verfehlung nicht als die eigentliche „Sünde“ erkennen. Das Verfolgen von dubiosen Regeln, die das Leben nur  verunmöglichen, ist keine Tugend, sondern Denkfaulheit. Zu jedem Zeitpunkt müssen wir bedenken, was wir anderen antun, die Folgen unseres Handelns und Nichthandelns müssen immer bedacht werden und hier geht es stets über die eigene Befindlichkeit hinaus. Wir können sogar in gegenseitige geistige Verschränkung geraten, was eine Loslösung sehr erschweren kann. Es gibt keinen Grund, diese Möglichkeiten zu dämonisieren. Sie sind höchste Verbindung und ein Geschenk des Himmels.

Die höhere Welt der Einsichten ist für jeden offen

Das Gerede von einem Glauben, der nicht das eigene Ego überwindet, ist Frömmelei, die uns nicht überzeugen kann.  Das gezielte Verletzen von Menschen ist und bleibt ein archaischer Akt der Egozentrizität und ist alles andere als klug. Höhere Intelligenz ist rar, sie findet sich oft bei Menschen, die keinen Dogmatismus brauchen, um ihre Identität zu finden. Sie sind offen für die vielen Koinzidenzen und glücklichen Zufälle, die uns begegnen, wenn wir achtsam bleiben. Hier begreifen wir, dass wir nicht unverbunden sind und es keinen Grund für all die Stauungen, Begrenztheiten und Erstarrungen gibt, die das Leben so schwer machen.  Jesus Christus wollte uns eine schöne Welt zeigen, die wir bis heute nicht begriffen haben. Wir haben hier Zugang, jeder kann sie erreichen und sich von einer Kraft transformieren lassen, die uns in Verbindung bringt und all die negativen Erfahrungen bereinigt, die Menschen anderen antun, indem sie abwerten, absichtlich nichts verstehen wollen und ausgrenzen oder sogar massiv schädigen. Es ist nicht immer leicht, bis zu den eigenen Fehlern vorzudringen. Aber es ist heilsam, dies rechtzeitig doch noch zuzulassen, damit diese innere Freiheit noch ausgleichend und lösend wirken für das eigene Wohlergehen und das anderer. Verweigerungen von Verständigungen sind immer ein Zeichen für schlechten Vorsatz. Hier hat jemand nicht begriffen, dass er der eigentliche Initiator von Missverständnissen, Vorurteilen und sogar von Krankheiten ist. Soweit reicht unser Bewusstsein eben nicht. Für Bewohner einer feinstofflichen Welt sind diese Verhaltensweisen unerträglich, aber er darf diese Aggressionen nicht verinnerlichen, sondern er löst sie auf, indem er nicht im Gegenzug die Tür für immer verschließt. Wer meint, dies tun zu dürfen, macht sich zum  Richter. Dies bleibt aber einer höheren Macht überlassen. Gott sieht in unser Herz und nicht der allzu gewöhnliche Mensch. Seine beschränkte Profanität ist das eigentliche Übel.

Bildung ist kein angelerntes Wissen, sondern ein Vermögen zu begreifen

Die weltweite Bewegung Wissenschaft, Spiritualität und Bewusstsein will uns daran erinnern, dass wir uns mehr denn je in einer gefährdeten Lage befinden, von der wir nicht wissen, wann sie kippt, wenn wir sie nicht im Auge haben und gegensteuern vor allem durch ein verstehendes Miteinander. Es sind vor allem Menschen, die Krankheiten verursachen in Bezug auf die eigene Person und in Bezug auf andere. Hier gibt es also noch so viel zu tun gegen zunehmende Inkompetenz auch durch einen Bildungskahlschlag und gegen zunehmende Gedankenlosigkeit aufgrund eines Vergnügungswillens. Wir haben Bildungsinhalte verloren und damit auch die Heilkunst. Wir haben Medizinern viel Macht verliehen, obwohl sie den Menschen vielleicht am wenigsten verstehen. Ihre Irrtümer sind legendär, aber ihr Selbstverständnis ungebrochen. Das ist einer Politik verschuldet, die Menschen zu stark instrumentalisiert hat. Dasselbe gilt für die meisten Lehrer, viele Professoren und andere akademische Berufe. Es fehlen die Universalgelehrten, die zu höheren Einsichten fähig sind und die Menschheit so befördern können. Das Niveau ist erheblich gesunken und wir haben uns mit viel Inkompetenz abgefunden, auf die Menschen dann nur noch mit Ohnmacht reagieren können, wenn sie nicht den eigenen Weg in die Selbstverantwortung vor und in Gott finden. Zu jeder Zeit ist es Programm, das eigene System zu öffnen für das Licht der Spiritualität, die nicht zu einer Weltabgewandtheit führt, sondern den Auftrag wahrnimmt, Gott in diese Welt zu integrieren und der Maßlosigkeit der Selbstüberschätzung entgegenzuwirken. Duchschauen wir also unser eigenes archaisches Programm, das sich immer dann zeigt, wenn Gott abwesend ist. Wir brauchen unbedingt wieder mehr Universalgelehrte, deren Interpretations- , Verstehens- und Lösungsfähigkeit überall schmerzlichst vermisst wird.

 

Der amputierte Mensch braucht wieder mehr spirituellen Geist

Wenn wir uns genauer an das erinnern würden, was uns Jesus Christus schon vor über 2020 Jahren gesagt und gezeigt hat, stünden wir besser da in Bezug auf Heilung, Sinn und Verantwortung bzw. Achtsamkeit für die Natur und gegenüber anderen

Letztlich kommen wir nicht umhin, in die Grenzgebiete unseres Daseins zu schauen, denn hier liegt die Antwort auf so viele Fragen. Die reduktionistische und materialistische Politik vor allem seit den 90er Jahren in Deutschland, die den Menschen viel zu stark funktionalisiert und instrumentalisiert hat, schuf ein Ausgrenzungssystem, unter dem sehr viele Menschen noch heute leiden. Eine Partei, die sich christlich nennt, aber alles andere als christlich ist, muss dafür zur Verantwortung gezogen werden, denn der Lobbyismus derjenigen, die ohnehin schon Privilegien hatten, nahm zu gegen die Geisteswissenschaften und gegen die Komplementär- und Alternativmedizin. Alles, was sich naturwissenschaftlich beweisen ließ, bezeichnete man als real. Diese Einschränkung der Realität ist der größte Fehler der Neuzeit, denn es kam nicht nur der Sinn abhanden, sondern auch das Wissen um Heilung, die Heilkunst. Auf die wies Jesus Christus immer wieder hin. Der Mensch habe ein Potential der Selbstheilung, wenn er eine höhere Intelligenz, einen transzendenten Geist anerkenne, der ihn von seinem kleinen Ego befreit und er so in den Bereich der Kreativität der Lösungen hineinwächst. Hier findet er die Antworten, die seine Probleme beleuchten, erklären und überwinden. Und das sind nicht nur leere Phrasen, sondern das kann jeder für sich selbst ausprobieren. Es kostet nichts, bringt aber so viel Zuversicht und Heilkraft ins eigene Leben, vor allem aber auch Durchblick. Man sollte sich auch fragen, ob Jesus Christus mit dieser Kirche einverstanden wäre, die Kriminelle deckt und Geschiedene und Homosexuelle etc. ausstößt.

Höhere Intelligenz erfolgt nicht durch Selbstoptimierung sondern durch  Selbstrelativierung

Jesus Christus war auch der Levitation mächtig. Hier ist wohl eine enorme spirituelle Energie notwendig, um die Schwerkraft überwinden zu können. Es gibt diese Phänomene, auch wenn viele Materialisten dies nicht begreifen wollen. Diese Möglichkeit der Überwindung der Schwerkraft ist etwas, das dem Menschen möglich ist. Und wenn er prinizipiell die Schwerkraft überwinden kann, dann kann er auch viele Krankheiten, Schmerzen und andere Unpässlichkeiten besiegen. Auch die Wiederauferstehung als geistiges Wesen ist eine so heilsame Prophezeiung, die uns achtsamer und ehrfürchtiger machen sollte. Eine Verankerung im energetischen transzendenten Geist ist die eigentliche Versicherung gegen jede Form des Leids. Leid ist also ein Ausdruck auch der Ungläubigkeit, denn sie hat die Macht des transzendenten Geistes noch nicht erkannt. Wer aber den eigenen beschränkten funktionalen Geist, den viele für so wichtig und unabdingbar halten, nicht überschreiten kann, weil er an seinem kleinen Ego hängt, der wird kein Bewohner von Gottes Reich. Wir sollen nicht unsere Identität aufgeben, aber auch erkennen, dass alles ganz anders sein könnte und damit relativ ist. Wer sich verabsolutiert, idolisiert sich und leidet weiter in den eigenen Egogrenzen, sieht hier oft auch keine Perspektive für die Verbesserung unseres allgemeinen Daseins, das alles andere als perfekt ist. Die Spontanphänomene aus einer geistigen Welt beweisen die Richtigkeit der Aussagen, die uns Jesus Christus vor so langer Zeit nahe gelegt hat und die wir einfach ignorieren und vergessen haben und uns auch deswegen immer schäbiger verhalten und Institututionen Menschen weiter quälen mit ihren falschen Annahmen über die menschliche Existenz, wie es vor allem in der Psychiatrie der Fall ist. Ein Pathologisierungssystem ist ein Ausgrenzungssystem und kein Heilungssystem. Heilung ist immer Integration und Achtung, die aber dieses System nicht zustande bringt. Es drängt Menschen mit psychischen Erkrankungen immer weiter an den Rand auch durch Entrechtungen. HIlfe wäre ganz anders organisierbar, ohne Betroffene immer wieder nur neu zu verletzen dann auch noch in ihren Grund- und Menschenrechten. Deren Empörung wird dann auch nocht allzu gerne von diesen Autokraten pathologisiert. Dieses Inkompetenzsystem giert nach Macht.

Keine Wissenschaft ohne Spiriualität

Solange kranke Menschen archaisch und primitiv ausgeschlossen werden sogar von der demokratischen Teilhabe, solange ist ein Staat und eine Gesellschaft degeneriert oder nicht christlich zivilisiert. Früher wurden psychisch Kranke vergast, heute mit lebensbedrohlichen Medikamenten abgespeist, als gäbe es keine Alternativen. Aber man erinnere sich an die Worte von Jesus Christus, denn er weiß um die Alternativen, die Menschen wieder in die Entwicklung bringen und so wieder in das Leben integrieren. Diese neue Energie steht jedem zur Verfügung, er muss nicht auf einen Heiler, auf eine Guru, auf einen Therapeuten warten, der dann oft auch nur das eigene Verfahren anwenden will, aber dem Leidenden selten gerecht wird. Höhere Intelligenz ist auch sehr rar und einen weiten Horizont habe eben nur wenige, die dann eben auch verstehen und interpretieren können. Das kann man nicht so ohne weiteres qua Medizin- und auch nicht durch ein Psychologiestudium. Das Denkmögliche und die erweiterte Realität müssen antizipiert werden, damit der Weg wieder frei wird für die Neugestaltung und für die Selbstheilungskräfte, die jeder Mensch hat, der zu einer höheren Orientierung fähig ist und die Beschränktheiten des konventionellen Verstandes hinter sich lassen kann. Es gibt eine geistige Welt und Energie, die uns tiefere Wahrheiten vermitteln kann gegen die Ignoranz und die Resignation. Die Schaffung einer eindimensionalen Welt dient der Manipulation von Menschen, die so abgehalten werden, dieses Dasein  zu durchschauen in seinen defizitären Strukturen, durch die zu viele Menschen ihr Einkommen bestreiten. Willy Brandts Demokratie wagen bekommt so eine ganz neue Bedeutung, denn was wir als falsch und menschenfeindlich erkennen, müssen wir ändern. Das ist unsere christliche Pflicht und der Auftrag, den Jesus Christus an jeden einzelnen richtet, das ganze Spektrum unserer Existenz zu erkennen und Menschen nicht wie Sondermüll zu behandeln.