Was wirklich zählt: Der Wert und das Wesen der Bewusstseinsarbeit

Viele Krankheiten und Probleme entstehen, weil wir uns abhängig gemacht haben von den oft unzutreffenden Bewertungen und Einschätzungen anderer. Die Bewusstseinsarbeit führt wieder in das Eigene

Wir begegnen im Leben Entstellungen und Verunstaltungen durch anderer, die uns davon abbringen, ganz bei uns selbst zu sein und so authentisch  und glaubwürdig zu wirken. Das macht Eindruck und überzeugt auch andere. Aber man muss dafür etwas tun, sonst werden wir überrollt von den Meinungen und Vorurteilen anderer, die sich nicht die Mühe machen, hinter die Fassaden zu blicken, um daś wahre Wesen eines Menschen zu ergründen, mit dem wir ja erst dann wirklich in Kontakt treten können, wenn wir erkannt worden sind. Bleibt es bei einer Fassade des Scheins, sind wir der Willkür ausgesetzt und können uns auch nicht so zeigen, wie wir sind. Das Eigentliche als das Eigene ist nicht immer offenbar, sondern bedarf der Arbeit durch das Bewusstsein, so dass das Wesentliiche auch eine Chance erhält, ins Leben zu kommen. Leider sind viele Menschen damit beschäftigt, sich ein Image zuzulegen, das mit ihrem Inneren nicht immer korrespondiert und so Tür und Tor für Spekulationen öffnet. Nichts ist entwaffnender als die Wahrheit des eigenen Seins ohne ein Vorspielen falscher Tatsachen: Ich will hier etwas sein, was ich nicht bin aus welchen Gründen auch immer. Es ist kein Scheitern, anders geworden zu sein, als man sich das vorgestellt hat, es ist nur nicht ratsam, deshalb das Eigene zu überspielen mit einer Reihe von Attitüden, die niemand wirklich versteht.

Bewusstseinsarbeit ist immer auch Selbstbewusstsein

Wenn wir davon ausgehen, dass Bewusstseinsentwicklung auch zu einer inneren Reifung führen kann, durch die wir uns klarer und sicherer verhalten, wird auch die Umwelt bzw. das Umfeld darauf reagieren. Wir sind letztlich miteinnander verbunden, müssen aber so manche Verbindung neutralisieren, damit sie uns nicht schadet oder weiter schädigt. Es gibt Missverständnisse, aber auch regelrechte Verletzungsabsichten, weil Menschen eben nicht wirklich zu sich selbst gekeommen sind und ihr eigenes Wesen nicht so recht erfassen, so dass andere dies auch begreifen können. Ich bleibe also in meinem Selbstbewusstsein gegen alle Angriffe und Abwertungen von außen, wenn ich meines Selbsts gewiss bin. Diese Gewissheit kann man sich erarbeiten und wird dadurch immun gegen Fehleinschätzungen und andere allzu menschliche Schwächen. Menschliche Schwächen wird es immer geben, aber wir müssen sie nicht hinnehmen, sondern wirken auf eine Weisheit hin, die uns spirituell die Richtung zeigt. Wir sind immer schon gewollt und angenommen von einer höheren Instanz, die uns nichts vorschreibt, was wir alles getan haben müssen, um akzeptiert zu werden. Dies sind meist materialistische Einschätzungen, die eben nichts mit dem Wesentlichen zu tun haben, sondern mit dem Äußeren oder Äußersten, das wenig Aufschluss über unser Selbst geben kann.

Aufstieg über die Bewusstseinsstufen

Das Äußere ist eine niedrige Bewusstsensstufe und weit entfernt von einer geistigen oder spirituellen. Der Weg nach oben ist kein leichter, aber ist dadurch geprägt, dass er, wenn er gelingt, beständig bleibt und bis ins Unterbewusstsein hineinwirkt und so unzerstörbar wird. Ich bin also hier meines Selbsts so gewiss, dass niemand anderer daran zweifeln kann. Das spürt auch die Außenwelt und lässt es zu kritisieren, was ihr ohnehin nicht zukommt, denn insgesamt ist unsere Art zu leben leider sehr zerstörerisch und keiner ist davon ausgenommen. Wir haben materiell wenig Chancen, die eigene Spiritualität zu versichern. Dies geschieht nur über ein wahrnehmendes und empathisches  Bewusstsein. auch über die Selbstempathie. Wir sind hier offen für all die Möglichkeiten, die das Leben bietet und sei es die Abkehr vom Mainstream. Auch diese Haltung hat ihre Berechtigung und stabilisiert ein Gleichgewicht, deren Komponenten zu komplex sind, als das wir sie erklären oder erfassen könnten. Hier ist eben Demut vor dem Dasein angesagt, denn der menschliche Verstand ist doch zu eng gefasst, um das Universum zu begreifen. Dass wir mit dem Universum in Kontakt stehen können, ist eine der Vorteile der Bewusstseinarbeit und Bewusstseinsentwicklung, durch die wir uns mit dem Höchsten verbinden und so zu einer Haltung der Offenheit und Toleranz aufsteigen, die vieles eben ganz anders sehen kann, als wir das gewohnt sind.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*